Knysna Lagoons – Leben auf dem Wasser

Story: Die Knysna Lagoons an der Garden Route ist einer der Hotspots. Die Stadt selbst hat nicht so viel zu bieten und ehrlicherweiseist die Lagune selbst auch nichts atemberaubendes. Es ist schön, keine Frage! Anziehend ist die Gegend jedoch aufgrund der nahe gelegenen Ausflugsziele wie der Knysna Forest und Aktivitäten wie Kloofing. Für uns lag der Reiz darin ein Hausboot zu mieten und fernab von Menschen zu sein.

Do’s:

  • Island Cafe auf Thesen Island (Das bisher beste Essen in einem Café/Restaurant eines Boutique Hotels, welches ehemalige Teile eines Kraftwerkes beherbergt)
  • Eine Bootstour ist Pflicht; ein Hausboot mieten ist definitiv ein ganz besonderes Erlebnis
  • Bazala Restaurant an der Waterfront bietet schönes Ambiente und zudem afrikanisches Essen inkl. Erklärungen auf der Speisekarte

Don’ts:

  • Naturspektakel erwarten; es ist zweifellos eine schöne Bucht aber auch keinesfalls ein Wunderwerk von Mutter Natur!
  • fernab der Heimat sein; nirgends haben wir so viele Deutsche getroffen wie hier

Jeffrey’s Bay / Plettenburg Bay – Surfer Paradies & Familienidylle

Story: Einer der ersten Stopps, östlich auf der Garden Route, ist die Jeffrey’s Bay. Der Ort gehört zu den beliebtesten Surf Spots weltweit. Dementsprechend relaxt geht es hier zu.

Charmant ist vor allen Dingen, dass es hier nicht super große Hotels am Strand gibt, sondern viele kleine Guest Houses. Wer Kaffeekultur mag, kommt hier auf seine Kosten. Es gibt zahlreiche, stilvoll eingerichtete Cafes mit leckeren und gesunden Snacks.

Plettenberg Bay ist der erwachsenere Ort und schon gar kein Geheimtipp. Das Örtchen wirkt trotz des Hochtourismus charmant und überzeugt durch viele kleine, lokale Boutiquen.

Do’s:

  • Delfine am Strand beobachten (Jeffrey’s)
  • Kaffee im InFood Coffee Society trinken; gefallen hat uns auch das InFood Deli
  • Burger im J-Bay Bru Co; die Pizzen im Steinofen sahen auch gut aus (Jeffrey’s)
  • Shoppen in Boutiquen (Plettenberg)
  • Quiche in Le Fournil de Plett Bakery genießen (Plettenberg)
  • bei niedrigem Wellengang SUP am Robberg Beach V (Plettenberg)
  • Übernachten im Surfed Out; das ähnelt einem Homestay und die beiden Besitzer sind sehr fürsorglich. Hier hat man das Gefühl, dass man bei Freunden unterkommt. Sehr zu empfehlen!!! (Plettenberg)

Dont’s:

  • Outlet Shopping bei den einschlägigen Surf Brands war nicht erfolgreich (Jeffrey’s)
  • zum Penguin Rehabilitation Centre nach Cape St. Francis fahren, da es leider geschlossen ist
  • Jeffrey’s Bay

  • Cape St. Francis

  • Plettenberg Bay

Addo Elephant Nationalpark

Story: Bisher habe ich zwar einiges erlebt, aber an einer Safari hatte ich bis jetzt nicht teilgenommen. In Südafrika kann man nicht anders als diesem Abenteuer nachzugehen.

Der Addo Elephant Park liegt in der Nähe von Port Elizabeth und ist der einzige Big 7 Nationalpark Südafrikas (der Leopard wurde allerdings seit Jahren nicht gesichtet).

Übernachtet haben wir im Nyathi Rest Camp. Diese runden Häuser sind super schön und haben einen kleinen Pool auf dem Balkon, den wir leider nicht nutzen könnten, da es zu kühl war. Sehr empfehlenswert, da man aus dem Bett direkt in das Tal reinschaut und schon in den ersten Minuten nach dem Aufstehen seltene Tiere beobachten kann. Vorteil des Camps ist, dass es in einem Teil des Nationalparks liegt, wo man sonst nicht hinkommt. Wer unbedingt die geführte Sonnenaufgangs- oder Nachtsafari machen möchte, kann dies nicht tun, da die Ausgangstore nur zwischen 7 – 18 Uhr geöffnet sind.

Do’s:

  • Mehr als das Main Camp besuchen
  • Wandern bspw. am Zuurberg, hier gibt es eine 1 h und 5 h Wanderung
  • Reichlich Essen einkaufen, ihr könnt zwar im Dorf Addo einkaufen, jedoch ist die Auswahl nicht riesig
  • Unterkunft weit im Voraus buchen sofern ihr im Park schlafen wollt

Don’ts:

  • 4×4 ausleihen, die Straßen lassen sich auch ganz leicht mit einem kleinen PKW bewältigen
  • Fernglas vergessen

uKhahlampa-Drakensberg Park – Können wir hier länger bleiben?

Story: Der Sani Pass führt zwangsläufig durch die Drakensberge, welch‘ ein Glück! Die saftig grün bewachsenen Berghänge wirken beruhigend und mystisch zugleich. Wie schade, dass wir keine Möglichkeit haben hier länger zu verweilen.

Do’s:

  • Übernachtet im Premier Resort Sani Pass. Wir hatten einen guten Deal bei Booking.com gefunden und die Anlage ist ganz schön luxuriös. Zudem ist es eine der ersten Unterkünfte nach der anstrengenden Abfahrt des Passes
  • Wasserfall am Mkhomazana Fluss, meldet euch im Premier Resort Sani Pass als Besucher an, geht nach dem Kinderspielplatz ca. 20 min nach rechts und ihr werdet den einsamen Wasserfall finden
  • Kaffee und Kuchen im niedlichen Stone House Cafe in Himeville (Burger gehören nicht zur Spezialität)

Don’ts:

  • keine Übernachtung einplanen

Sani Pass – Brauchen wir 4×4 wirklich?

Story: Eigentlich hatten wir geplant zum Sehlabathebe Nationalpark zu fahren. Die Straßen dort sehen laut Google atemberaubend aus, jedoch nicht machbar für ein PKW. Also hatten wir uns kurzerhand dazu entschieden ein 4×4 auszuleihen. Nun hatten wir die Pläne geändert und wollten nun vom Ts’ehlanyane Park zum Sani Pass fahren. Enttäuschenderweise braucht man hier keinen SUV. Die Gedanken wie „Jetzt haben wir das ganze Geld umsonst ausgegeben!“ fingen an im Kopf zu kreisen… Bis wir den Grenzübergang nach Südafrika erreicht hatten. Den Sani Pass durch den uKhahlamba-Drakensberg Park ohne Allrad-Antrieb? Keine Chance! Yeah, Geld also doch nicht umsonst ausgegeben.

Do’s:

  • vom Ts’ehlanyane Park über den Moteng und Mahlasela Pass fahren (über 3000 m Höhe)
  • 4×4 Antrieb, am besten mit hohem Radstand
  • Abstecher zum AfriSki Mountain Resort, bei uns lag zwar kein Schnee aber es gab eine MTB-Downhill Meisterschaft zu sehen

Don’ts:

  • nicht genug Zeit einplanen (vom Ts’ehlanyane bis zu den ersten B&B’s auf südafrikanischer Seite sind wir locker 8h gefahren)
  • Grenzschliesszeiten nicht beachten! Den Grenzübergang Richtung Südafrika sollte man nicht nach 16 Uhr passieren. Macht nicht den gleichen Fehler wie wir. Anderenfalls wird die Fahrt wesentlich anstrengender und euch fehlt der Ausreisestempel von Leostho plus das Tor zur Einreise nach Südafrika könnte geschlossen sein und ihr müsst eine ganze Nacht warten.
  • Essen und Trinken vergessen (Geschäfte und Restaurants sind rar)

Lesotho – Lifehacks

Tipps:

  • Ihr braucht kein Geld tauschen und könnt überall mit dem südafrikanischen Rand bezahlen.
  • Auch wenn ihr einen „All-Around-the-World“ Steckdosen-Adapter habt, braucht ihr einen weiteren für Lesotho und auch Südafrika.
  • Die Infrastruktur ist durch Minibusse geprägt, ein Mietwagen macht die Sache leichter.
  • Habt immer ausreichend Essen und Trinken dabei, oftmals vergehen Jahre bis man ein Geschäft findet.
  • Lest nicht die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, auf dem Land zumindest waren die Menschen äußerst freundlich, aufgeschlossen und interessiert. (Dies liegt wohl daran, dass Tourismus hier Fehlanzeige ist, evtl. liegt es auch an der beruhigenden Bergluft 🙂 )
  • Informiert euch über die Öffnungszeiten der Grenzübergänge.
  • Unterkünfte sind rar, es gibt tatsächlich nicht viel mehr verfügbare Unterkünfte als ihr im Internet findet.
  • Derzeit gibt es keine Lodge im Sehlabathebe Nationalpark.

Wissenswertes:

  • Kulinarisch gesehen, gibt es viel Parallelen zu Südafrika. (Hauptspeise: Bhaab = geschmackloser Maisbrei, ähnlich Polenta; Hauptgetränk = Rooibostee)
  • Der Basotho-Hut ist das Wahrzeichen Lesothos.
  • Typisch für Wohnungen sind die Rondavels (runde Häuser).
  • Leider ist ca. jeder Vierte HIV-infiziert.

Ts’ehlanye National Park – Was oder wo ist das?

Story: Wusstest du das Lesotho ein Land ist? Wusstest du, dass der niedrigste Punkt Lesothos immer noch über 1000 m liegt? Ich wusste es nicht! Genug Gründe um dieses Land zu entdecken.

Nach 12 h Flug, 4 h auf das Gepäck warten und 5 h Fahrt von Johannesburg nach Lesotho war am ersten Tag nicht mehr viel los. Am zweiten Tag wurde der Ts’ehlanye Nationalpark unsicher gemacht. Auffällig ist bisher die Freundlichkeit der Basothos, ein Traum!

Do’s:

  • Qhanolla Guest House in Butha Buthe für die Sparfüchse (45 min vom Park entfernt). Super freundliche Familie!
  • Wer unbedingt im Nationalpark schlafen möchte für den ist die Maliba River Lodge die „Budgetoption“. Das Haus ist für 8 Leute inkl. Bergblick, Küche und Kamin.
  • Eigeninitiative bei Gipfebesteigung. Keine der ausgeschilderten Wege führt auf einen Gipfel. Kein Grund sich dies entgehen zu lassen.

Don’ts:

  • Die Black Hole Wanderung ist nichts für Abenteuerlustige, eignet sich aber als Spaziergang.