Transnistrien – 1 Tag in einem unbekannten Land

Do’s:

  • die Hauptstadt Tiraspol besichtigen, um ein bisschen Sowjet-Gefühl spüren zu können
  • die Kvint-Fabrik für Cognac und Wein anschauen
  • in Bender (Benderi) die Burg anschauen
  • Mittagessen in der nostaltgischen Kantine CCCP in Bender
  • Kaffee und Tee im Red Dragon genießen; dass ist in der Strada Sovietelor am zentralen Markt
  • Plastikmünzen sammeln; mit diesen kann man ganz normal zahlen (sehr kurios!)

Story: Die meisten kennen das „Land“ Transnistrien nicht. Es liegt im östlichen Teil Moldawiens und ist faktisch unabhängig von Moldawien. Transnistrien hat eine eigene Währung, Militär und Verwaltung. Es ist, aber von keinem anderen Land anerkannt und wird deshalb völkerrechtlich als Teil Moldawiens betrachtet. Das hört sich spannend genug an, um dort hinzureisen. Es hat einen besonderen Reiz, da hier die Zeit etwas stehen geblieben ist und man die Sowjetzeit nachvollziehen kann. Hier kann man keine Sehenswürdigkeiten wie sonst erwarten. Beispielsweise ist das größte Highlight für die rund halbe Millionen dort lebenden Menschen der erst vor ein paar Wochen eröffnete Springbrunnen.

Bender hat mir mehr gefallen. Durch den Markt am Busbahnhof und der sehr sowjetisch eingerichteten Kantine bekommt man hier wohl das stärkste Post-Sowjet-Gefühl. Es war ein Traum, dass Rainer Ika mir alles übersetzen konnte. Wir haben uns immer super sicher gefühlt und die Leute waren ein Traum. Alle waren offen und interessiert. Das hat einfach nur Spaß gemacht! 🙂

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