4 Monate – Ein Drittel ist vorbei

Puh, und zack ist die Zeit verflogen. Bereits ein Drittel unserer Sabbatical-Zeit ist vorbei. An diesem Punkt hatten wir geplant kurz vor unserem Grenzübertritt nach Pakistan zu sein. Wie das Leben so spielt, kommt alles anders und nun sind wir gerade einmal 100 km von der türkisch-iranischen Grenze entfernt. Ein Drittel unserer einjährigen Auszeit liegt hinter uns. Anlass genug, um uns zu fragen auf was wir besonders stolz sind.

Wir erfreuen uns daran, dass wir inzwischen ein anderes Reisetempo haben. Wir sind viel langsamer geworden. Das bringt Ruhe und für uns die Möglichkeit mehr an dem Ort zu leben, wo wir sind. Wir sind dadurch weniger Tourist und haben dadurch die Möglichkeit uns in die lokalen Gegebenheiten einzuleben.

Im ersten Monat des Sabbaticals hatten wir es vermisst Einheimische kennenzulernen. Das hat sich grundlegend geändert. Wir durften viele tolle Begegnungen machen. Vor allen Dingen unser Aufenthalt in Kappadokien und unsere Freiwilligenarbeit haben dazu beigetragen. Wir sind sehr dankbar so viele tolle und herzliche Menschen kennengelernt haben zu dürfen.

Bereits während der Planung des Sabbaticals hatten wir die Idee an irgendeinem Punkt Freiwilligenarbeit leisten zu wollen. Und genau das haben wir uns nun erfüllt. Auf der Pferdefarm durften wir einen Beitrag leisten und lernen. Es fühlt sich einfach toll an Träume zu verwirklichen.

Während dieser Zeit haben wir auch viel in uns investiert. Wir haben bemerkt wie wichtig es uns ist zu lernen, um neue Inspiration zu erhalten. Ein Hoch auf das Internet. Es gibt heutzutage so viele Online Kurse, die kostenfrei sind wie beispielsweise +Acumen und alison.

Stolz sind wir auch auf uns! Zusammen reisen, vor allen Dingen, wenn man vorher noch nicht mal zusammengelebt hat, ist keine Selbstverständlichkeit. Reisen bringt einen ungewöhnlich oft in extreme Situationen. Das erschwert die Beziehung, schafft aber auch die Möglichkeit zusammenzuwachsen. Räumlich stets bei einander zu sein, ist schön und gleichzeitig herausfordernd. Vor allen Dingen in den letzten 8 Wochen haben wir gelernt uns selbst und dem anderen den notwendigen Raum zu geben. Dass wir uns immer noch liebhaben, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist das Resultat aus viel Selbstreflexion und Gesprächen.

Da bald Weihnachten ist, haben wir auch eine Wunschliste für die verbleibende Zeit.

  • Wir würden gerne eine soziale Organisation oder Einrichtung unterstützen
  • Wir würden uns über bekannte Gesichter, Freunde oder Familie freuen, wenn sie uns besuchen
  • Wir würden gerne ausprobieren wie es ist eine Zeit lang ohne Smartphone zu leben
  • Vor allen Dingen Toni würde sich freuen eine Reisepräsentation in einem anderen Land halten zu dürfen. Der Travelslam von diesem Jahr in München ist mir noch in so guter Erinnerung
  • Wir würden gerne die Unterwasserwelt erkunden
  • Wir würden uns gerne wieder mit Tieren umgeben

Bemerkt haben wir auch, dass sich unsere Wünsche verändert haben. Anfangs war unsere „Bucketlist“ eher von Orten geprägt. Zurzeit bestehen unsere Wünsche eher aus konkreten Erlebnissen.

Unser Rückblick auf die letzten 4 Monate

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