Route 63 – Die neue Lieblingsstraße

Story: Da das Wetter nicht mitgespielt hatte, haben wir uns kurzerhand gegen Mossel und Herolds Bay entschieden und sind lieber ab Wilderness die Route 63 gefahren. Von Oudtrshoorn bis nach Montagu führt die Route 63 durch einsame Ebenen in der Halbwüstenlandschaft Klein Karoo. Die Gebirgsformationen, gepaart mit der Einsamkeit und Weite, ist unbeschreiblich.

Do’s:

  • Wer schon immer mal auf einer einsamen Farm leben wollte, kann sich dies im „Die Withuisie“ in Ladismith erfüllen; Vorsicht, nicht einfach zu finden
  • Milchshake im Blue Cow in Barrydale trinken und dabei Fische mit Toast füttern 🙂

Don’ts:

  • Wasser vergessen; ihr seid in einer Halbwüste, dementsprechend hoch sind die Temperaturen (Bei uns waren es über 40 Grad!)
  • Unaufmerksamkeit beim Autofahren; neben den allgemein bekannten Risiken, solltet ihr auf Schildkröten auf der Fahrbahn achten; ! Wir konnten auch eine retten !

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Wilderness – Wetter war zu wild für uns

Story: Alle unserer Freunde, die schon in Südafrika waren, haben vom Strand in Wilderness gesprochen! Wir wollten mitreden, können wir jetzt auch. Jedoch waren wir nicht beeindruckt, denn das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir können uns aber sehr gut vorstellen wie magisch der Strand bei Sonnenschein sein muss.

Do’s:

  • Kanu fahren (Island Lake, Touw River) und wandern (bspw. Bosduif Loop, Teile des Kingfisher Trails)

Don’ts:

  • Der Wanderweg ab Anlegestelle bis zum Wasserfall ist eher was für Familien und die Bequemeren unter euch; zumal muss man hier auch noch die Eintrittsgebühr für den Nationalpark zahlen, fragt nach Alternativen

Knysna Lagoons – Leben auf dem Wasser

Story: Die Knysna Lagoons an der Garden Route ist einer der Hotspots. Die Stadt selbst hat nicht so viel zu bieten und ehrlicherweiseist die Lagune selbst auch nichts atemberaubendes. Es ist schön, keine Frage! Anziehend ist die Gegend jedoch aufgrund der nahe gelegenen Ausflugsziele wie der Knysna Forest und Aktivitäten wie Kloofing. Für uns lag der Reiz darin ein Hausboot zu mieten und fernab von Menschen zu sein.

Do’s:

  • Island Cafe auf Thesen Island (Das bisher beste Essen in einem Café/Restaurant eines Boutique Hotels, welches ehemalige Teile eines Kraftwerkes beherbergt)
  • Eine Bootstour ist Pflicht; ein Hausboot mieten ist definitiv ein ganz besonderes Erlebnis
  • Bazala Restaurant an der Waerfront bietet schönes Ambiente und zudem afrikanisches Essen inkl. Erklärungen auf der Speisekarte

Don’ts:

  • Naturspektakel erwarten; es ist zweifellos eine schöne Bucht aber auch keinesfalls ein Wunderwerk von Mutter Natur!
  • fernab der Heimat sein; nirgends haben wir so viele Deutsche getroffen wie hier

Jeffrey’s Bay / Plettenburg Bay – Surfer Paradies & Familienidylle

Story: Einer der ersten Stopps, östlich auf der Garden Route, ist die Jeffrey’s Bay. Der Ort gehört zu den beliebtesten Surf Spots weltweit. Dementsprechend relaxt geht es hier zu.

Charmant ist vor allen Dingen, dass es hier nicht super große Hotels am Strand gibt, sondern viele kleine Guest Houses. Wer Kaffeekultur mag, kommt hier auf seine Kosten. Es gibt zahlreiche, stilvoll eingerichtete Cafes mit leckeren und gesunden Snacks.

Plettenberg Bay ist der erwachsenere Ort und schon gar kein Geheimtipp. Das Örtchen wirkt trotz des Hochtourismus charmant und überzeugt durch viele kleine, lokale Boutiquen.

Do’s:

  • Delfine am Strand beobachten (Jeffrey’s)
  • Kaffee im InFood Coffee Society trinken; gefallen hat uns auch das InFood Deli
  • Burger im J-Bay Bru Co; die Pizzen im Steinofen sahen auch gut aus (Jeffrey’s)
  • Shoppen in Boutiquen (Plettenberg)
  • Quiche in Le Fournil de Plett Bakery genießen (Plettenberg)
  • bei niedrigem Wellengang SUP am Robberg Beach V (Plettenberg)
  • Übernachten im Surfed Out; das ähnelt einem Homestay und die beiden Besitzer sind sehr fürsorglich. Hier hat man das Gefühl, dass man bei Freunden unterkommt. Sehr zu empfehlen!!! (Plettenberg)

Dont’s:

  • Outlet Shopping bei den einschlägigen Surf Brands war nicht erfolgreich (Jeffrey’s)
  • zum Penguin Rehabilitation Centre nach Cape St. Francis fahren, da es leider geschlossen ist

 

  • Jeffrey’s Bay

  • Cape St. Francis

  • Plettenberg Bay

Addo Elephant Nationalpark

Story: Bisher habe ich zwar einiges erlebt, aber an einer Safari hatte ich bis jetzt nicht teilgenommen. In Südafrika kann man nicht anders als diesem Abenteuer nachzugehen.

Der Addo Elephant Park liegt in der Nähe von Port Elizabeth und ist der einzige Big 7 Nationalpark Südafrikas (der Leopard wurde allerdings seit Jahren nicht gesichtet).

Übernachtet haben wir im Nyathi Rest Camp. Diese runden Häuser sind super schön und haben einen kleinen Pool auf dem Balkon, den wir leider nicht nutzen könnten, da es zu kühl war. Sehr empfehlenswert, da man aus dem Bett direkt in das Tal reinschaut und schon in den ersten Minuten nach dem Aufstehen seltene Tiere beobachten kann. Vorteil des Camps ist, dass es in einem Teil des Nationalparks liegt, wo man sonst nicht hinkommt. Wer unbedingt die geführte Sonnenaufgangs- oder Nachtsafari machen möchte, kann dies nicht tun, da die Ausgangstore nur zwischen 7 – 18 Uhr geöffnet sind.

Do’s:

  • Mehr als das Main Camp besuchen
  • Wandern bspw. am Zuurberg, hier gibt es eine 1 h und 5 h Wanderung
  • Reichlich Essen einkaufen, ihr könnt zwar im Dorf Addo einkaufen, jedoch ist die Auswahl nicht riesig
  • Unterkunft weit im Voraus buchen sofern ihr im Park schlafen wollt

Don’ts:

  • 4×4 ausleihen, die Straßen lassen sich auch ganz leicht mit einem kleinen PKW bewältigen
  • Fernglas vergessen

uKhahlampa-Drakensberg Park – Können wir hier länger bleiben?

Story: Der Sani Pass führt zwangsläufig durch die Drakensberge, welch‘ ein Glück! Die saftig grün bewachsenen Berghänge wirken beruhigend und mystisch zugleich. Wie schade, dass wir keine Möglichkeit haben hier länger zu verweilen.

Do’s:

  • Übernachtet im Premier Resort Sani Pass. Wir hatten einen guten Deal bei Booking.com gefunden und die Anlage ist ganz schön luxuriös. Zudem ist es eine der ersten Unterkünfte nach der anstrengenden Abfahrt des Passes
  • Wasserfall am Mkhomazana Fluss, meldet euch im Premier Resort Sani Pass als Besucher an, geht nach dem Kinderspielplatz ca. 20 min nach rechts und ihr werdet den einsamen Wasserfall finden
  • Kaffee und Kuchen im niedlichen Stone House Cafe in Himeville (Burger gehören nicht zur Spezialität)

Don’ts:

  • keine Übernachtung einplanen

Sani Pass – Brauchen wir 4×4 wirklich?

Story: Eigentlich hatten wir geplant zum Sehlabathebe Nationalpark zu fahren. Die Straßen dort sehen laut Google atemberaubend aus, jedoch nicht machbar für ein PKW. Also hatten wir uns kurzerhand dazu entschieden ein 4×4 auszuleihen. Nun hatten wir die Pläne geändert und wollten nun vom Ts’ehlanyane Park zum Sani Pass fahren. Enttäuschenderweise braucht man hier keinen SUV. Die Gedanken wie „Jetzt haben wir das ganze Geld umsonst ausgegeben!“ fingen an im Kopf zu kreisen… Bis wir den Grenzübergang nach Südafrika erreicht hatten. Den Sani Pass durch den uKhahlamba-Drakensberg Park ohne Allrad-Antrieb? Keine Chance! Yeah, Geld also doch nicht umsonst ausgegeben.

Do’s:

  • vom Ts’ehlanyane Park über den Moteng und Mahlasela Pass fahren (über 3000 m Höhe)
  • 4×4 Antrieb, am besten mit hohem Radstand
  • Abstecher zum AfriSki Mountain Resort, bei uns lag zwar kein Schnee aber es gab eine MTB-Downhill Meisterschaft zu sehen

Don’ts:

  • nicht genug Zeit einplanen (vom Ts’ehlanyane bis zu den ersten B&B’s auf südafrikanischer Seite sind wir locker 8h gefahren)
  • Grenzschliesszeiten nicht beachten! Den Grenzübergang Richtung Südafrika sollte man nicht nach 16 Uhr passieren. Macht nicht den gleichen Fehler wie wir. Anderenfalls wird die Fahrt wesentlich anstrengender und euch fehlt der Ausreisestempel von Leostho plus das Tor zur Einreise nach Südafrika könnte geschlossen sein und ihr müsst eine ganze Nacht warten.
  • Essen und Trinken vergessen (Geschäfte und Restaurants sind rar)