Koh Phangan – Zur Ruhe kommen

Story: 7 ganze Jahre ist es her, dass ich auf Koh Phangan war. Sarah war anfangs sehr skeptisch, ob diese Insel für sie das Richtige sein wird. Schließlich ist es vor allen Dingen für die verrückten Full Moon Partys bekannt. Rückblickend können wir sagen, dass sich Koh Phangan gelohnt hat. Neben unserem Meditationscamp sind wir letztlich ca. 6 Wochen auf der Insel geblieben. Die Insel bietet für jede Zielgruppe das Richtige. Im Süden gibt es vor allen Dingen Partys. Je nördlicher man kommt, desto ruhiger wird es. Auch für die Abenteurer gibt es noch einsame Strände, die nur per Wanderung oder Bootsfahrt erreichbar sind.

Wir waren reisemüde und haben es genossen uns ein neues zu Hause zu erschließen. Um den Srithanu Strand gibt es unzählige Lokale für gesunde Ernährung. Da dauerte es nicht lang eher Sarah im „veganen Himmel“ war. Die Tage verliefen routiniert: Strand, Arbeiten oder Lernen, Freund treffen und leckeres Essen. Mein persönliches Highlight war mein Tauchkurs. Koh Phangan ist am Ende doch so weitläufig, sodass es nicht überfüllt erscheint. Uns gefällt es hier besser als Koh Samui. Leider ist der Tourismus aber dann doch so weit fortgeschritten, dass es schwierig wird in die thailändische Kultur einzutauchen. Zumal die meisten Beschäftigten Gastarbeiter aus Myanmar sind.

Am Ende verdonnerte uns der Corona Virus dazu hier länger zu bleiben. Meinen Traum durch Laos zu reisen, konnte ich mir somit nicht erfüllen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Zum Ende hin waren die Maßnahmen zur Bekämpfung der Virusausbreitung soweit fortgeschritten, dass an Supermärkten die Körpertemperatur gemessen wurde, es gab nur noch Take Away Essen oder Lieferdienst. Auch die Strände waren wie leergefegt. Einsamkeit auf einer der bekanntesten thailändischen Inseln, wer hätte das vor 2 Monaten gedacht. Am Ende haben wir uns entschieden die Pandemie nicht in Thailand auszusitzen. Wie es weiter geht, erfahrt ihr demnächst…

Tipps:

  • Haad Yao gehört zu unseren Lieblingsstränden; die super süßen Ladies von der Haad Yao Bakery empfangen euch mit offenen Armen; Kaffekultur findet ihr in der Bubba’s Roastery; tolle Aussicht gibt es im What’s Cup!; Locco’s PizzaBar ist besser als die meisten Pizzen in Italien
  • Haad Salad war unsere zweite Homebase; bei Ying Ying’s könnt ihr ganz einfach und günstig thailändisch essen und dabei wählen, ob es vegan, scharf, ohne Zucker usw. sein soll; Spicy Salad Bar ist einfach so unglaublich gemütlich
  • ein Ausflug zum Mae Haad Beach lohnt sich, um bei Ebbe zur Insel Koh Ma zu laufen; gilt als beliebter Schnorchelspot, wenn auch die meisten Korallen abgestorben sind 😦
  • Jungle-Efahrung gibt es im Than Sadet-Ko Pha-Ngan Sok National Park; auch wenn der Phaeng Wasserfall kein Wasser hat, erfahrt ihr atemberaubende Aussicht am Domsila Aussichtspunkt; mit ein wenig Glück trefft ihr den besten Hund aller Zeiten „Sammy“
  • Chaloklam ist der Ausgangspunkt für Trips zum entlegenen Bottle Beach; wenn schon mal hier seid, genießt die Sonne am Haad Khom
  • einsamer, entspannter und abenteuerreicher sind die Strände im Osten (Haad Than Sadet & Haad Thong Reng)
  • am Srithanu Beach waren unsere Lieblingslokale das Ashoka Vegan und das Orion Cafe

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