Südasien – Reminiscing

Ein Jahr ist die Reise nun her. Schwelgen wir doch ein bisschen in Erinnerung.

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Negombo

Nach 7 h Bus fahren und einmal Umsteigen sind wir heute in Negombo angekommen. Da Colombo nicht sonderlich viel zu bieten hat und Negombo näher am Flughafen ist, hatten wir uns dazu entschieden hierher zu fahren.

Generell gibt es hier auch nicht viel zu sehen. Im Gegensatz zu der Hauptstadt Sri Lankas ist es hier aber ruhiger und man kann hier im Meer baden gehen.

Unser Hotel „Beach Villa Guesthouse“ liegt direkt am Strand, der aber nicht sonderlich sehenswert ist. Dafür gehört es wohl zu den günstigsten Unterkünften.

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Tangalle

Vor 2 Tagen sind wir nun endlich von Nuwara Eliya zu den Stränden von Tangalle gereist.

Eigentlich hatten wir vor nur am Strand zu faulenzen. Das hat aber nicht immer geklappt. Ein Highlight war, dass wir die einheimischen Fischer geholfen haben ihr Netz einzuholen. Zum Dank wurden wir abends zu einem Fisch-Barbecue eingeladen.

Weiteres Highlight war, dass wir eine muslimische Schule besucht haben und jedem Schüler mit Stifte beschenkt haben. Die Kids waren mehr als happy!

Auch der Höhentempel von Mulkirigala ist ganz sehenswert. Viel cooler war die Fahrt dorthin, da wir unzählige Affen, Büffel und seltene Vogelarten gesehen haben.

Die Strände Goyambokka und Medaketiya sind zwar ganz nett. Wer aber den wohl schönsten und leersten Strand genießen will, sollte zu Amanwalla fahren.

Wer von Nuwara Eliya direkt nach Tangalle fahren will, muss einen der 3 Busse nehmen. Der Erste fährt 6:30 Uhr, der Letzte um 09:00 Uhr. Das Nugasewana Eden Hotel ist gemütlich, sauber, preislich ok. Der größte Vorteil dieser Unterkunft ist der Service, der einem 4 Sterne Hotel gleichkommt.

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Nuwara Eliya – Horton Plains

Nach 4 h Bus fahren und einmal Umsteigen in Hatton sind wir gestern in Nuwara Eliya angekommen. Bekannt ist dieses Städtchen durch die unzähligen Teeplantagen. Die Labookellie Teefabrik ist wohl die Bekannteste, da man dort keinen Eintritt zahlt und lediglich ein Stück Kuchen für 30 Cent kaufen muss, um dann so viel Tee trinken zu können wie möglich. Die Gegend hier wird ihrem Namen als „Little England“ gerecht. Verglichen mit den Cameron Highlands in Malaysia ist es hier wesentlich schöner.

Vor dem Sonnenaufgang sind wir heute zum Nationalpark Horton Plains gefahren. Für den 9,5 km langen Bakers Trail am Worlds End vorbei, braucht man ca. 3 h. Das Worlds End ist eine Klippe, das abrupt um 800 m abfällt. Die Gegend ist zwar sehenswert, aber nochmal würden wir es nicht machen. Für Privatbus und Eintritt zahlt man rund 30 €. Das ist teuer! Es macht auch langsam keinen Spaß mehr immer das 50-fache vom Eintritt der Einheimischen zu bezahlen. Highlights heute waren: meine erste eigene Rickshawfahrt und viele bekannte Gesichter vom Adams Peak wiedersehen.

In Nuwara Eliya ist es mehr als schwierig Unterkünfte für unter 5000 Rupie (28 €) zu finden. Das Supipi Weddarburn Inn ist ok. Wichtiger ist jedoch, dass es hier mit ein wenig Verhandlungsgeschick Zimmer ab 2500 Rupie (14 €) gibt. Kontaktnummer: 077-2902287

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Adams Peak

Gestern ging es zunächst mit dem Zug 2,5 h von Kandy nach Hatton. Die Zugfahrt war noch besser als unsere Erste. Von Hatton aus sind wir dann 2 h weiter mit dem Bus nach Dalhousie gefahren. Hier hat ich zum ersten Mal Todesängste. Die Straßen sind einfach so schmal, dass man sich fragt wie dort 2 Fahrzeuge aneinander vorbeifahren können.

Heute früh starteten wir unsere Wanderung um 2 Uhr. Den 7 km langen Aufstieg schafft man normalerweise in 3 h. Für die 5200 Stufen haben wir 6 h gebraucht und waren somit nicht rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf der Spitze des Berges. Dies lag daran, dass so viele Pilgermassen unterwegs waren. Die Aussicht hat sich auf jeden Fall gelohnt. Auch das Gefühl, was die Pilger vermittelt haben, war beeindruckend. Dort tragen die Jungen sogar ihre älteren Familienmitglieder nahezu hoch, wenn sie nicht mehr laufen können. Wir hatten genug Probleme uns selbst hochzuschleppen.

Der Adams Peak gilt seit mehr als 1000 Jahren als Pilgerstätte für Buddhisten. Oben auf dem Gipfel findet man ein Tempel, wo Buddha angeblich einen Fußabdruck auf seinem Weg ins Paradies hinterließ.

Das Greenhouse Hostel kann sehen lassen. Das Essen ist großartig!

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Kandy

Nach unserer langen Anreise gestern und dem grandiosen BVB Spiel hatten wir uns erst heute Mittag auf den Weg gemacht die Stadt zu besichtigen. Das wohl wichtigste Gebäude der Stadt ist der Tempel, wo angeblich der Zahn Buddhas aufbewahrt wird. Die Stadt liegt in einem kleinen Tal mit einem zentralen See und Gebäuden aus der Kolonialzeit.

Nachmittags haben wir uns mit unserem neuen Freund aus Sri Lanka getroffen, den wir in Anuradhapura kennengelernt hatten als wir uns verlaufen hatten. Er hat uns einige seiner Lieblingsorte gezeigt und letztlich sind wir mit seiner Rickshaw zu seinem 10 km entfernten Dorf gefahren. Dort hat seine Familie uns bekocht und er hat uns seinen Lieblingsplatz im Dschungel gezeigt, wo wir einen Elefanten gesehen haben. Ziemlich geiler Nachmittag, ähnlich wie in Jaffna!

Cool ist, dass es hier kühl ist. Es sind mal keine 30 Grad. Das Essen hier… Schaaaarf, langsam gewöhnt man sich aber dran. Es schmeckt einfach zu gut.

By the way die Locals wackeln immer so lustig mit dem Kopf, wenn man sie was fragt. Man weiß nie, ob es ja, nein, vielleicht oder lass mich in Ruhe bedeutet. Die Bewegung ist so eigenartig, denen müssen ein paar Halswirbel fehlen.

Untergekommen sind wir in der Kandy Christian Mission (Christenmission). Die Zimmer sind sehr günstig, geräumig und das war es auch schon. Es ist ok, mehr nicht. Dafür sind die Leute hier, umso cooler.

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Sigiriya

Auf unserem Weg heute nach Kandy haben wir in Sigiriya gestoppt. Sigiriya ist ein hoch aufragender Fels, der auch von weitem schon einen ziemlich coolen Anbilick bietet. Oben auf dem Plateau lassen ein paar Mauern das Ausmaß der Festung erahnen. Der Ausblick ist traumhaft. Es sieht ringsum aus wie in Jurassic Park. Sigiriya gehört definitiv zum Pflichtprogramm.

By the way der Eintrittspreis ist von 15 USD, wie in den meisten Reiseführern zu finden, auf fast 30 USD gestiegen.

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