Adams Peak

Gestern ging es zunächst mit dem Zug 2,5 h von Kandy nach Hatton. Die Zugfahrt war noch besser als unsere Erste. Von Hatton aus sind wir dann 2 h weiter mit dem Bus nach Dalhousie gefahren. Hier hat ich zum ersten Mal Todesängste. Die Straßen sind einfach so schmal, dass man sich fragt wie dort 2 Fahrzeuge aneinander vorbeifahren können.

Heute früh starteten wir unsere Wanderung um 2 Uhr. Den 7 km langen Aufstieg schafft man normalerweise in 3 h. Für die 5200 Stufen haben wir 6 h gebraucht und waren somit nicht rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf der Spitze des Berges. Dies lag daran, dass so viele Pilgermassen unterwegs waren. Die Aussicht hat sich auf jeden Fall gelohnt. Auch das Gefühl, was die Pilger vermittelt haben, war beeindruckend. Dort tragen die Jungen sogar ihre älteren Familienmitglieder nahezu hoch, wenn sie nicht mehr laufen können. Wir hatten genug Probleme uns selbst hochzuschleppen.

Der Adams Peak gilt seit mehr als 1000 Jahren als Pilgerstätte für Buddhisten. Oben auf dem Gipfel findet man ein Tempel, wo Buddha angeblich einen Fußabdruck auf seinem Weg ins Paradies hinterließ.

Das Greenhouse Hostel kann sehen lassen. Das Essen ist großartig!

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Kandy

Nach unserer langen Anreise gestern und dem grandiosen BVB Spiel hatten wir uns erst heute Mittag auf den Weg gemacht die Stadt zu besichtigen. Das wohl wichtigste Gebäude der Stadt ist der Tempel, wo angeblich der Zahn Buddhas aufbewahrt wird. Die Stadt liegt in einem kleinen Tal mit einem zentralen See und Gebäuden aus der Kolonialzeit.

Nachmittags haben wir uns mit unserem neuen Freund aus Sri Lanka getroffen, den wir in Anuradhapura kennengelernt hatten als wir uns verlaufen hatten. Er hat uns einige seiner Lieblingsorte gezeigt und letztlich sind wir mit seiner Rickshaw zu seinem 10 km entfernten Dorf gefahren. Dort hat seine Familie uns bekocht und er hat uns seinen Lieblingsplatz im Dschungel gezeigt, wo wir einen Elefanten gesehen haben. Ziemlich geiler Nachmittag, ähnlich wie in Jaffna!

Cool ist, dass es hier kühl ist. Es sind mal keine 30 Grad. Das Essen hier… Schaaaarf, langsam gewöhnt man sich aber dran. Es schmeckt einfach zu gut.

By the way die Locals wackeln immer so lustig mit dem Kopf, wenn man sie was fragt. Man weiß nie, ob es ja, nein, vielleicht oder lass mich in Ruhe bedeutet. Die Bewegung ist so eigenartig, denen müssen ein paar Halswirbel fehlen.

Untergekommen sind wir in der Kandy Christian Mission (Christenmission). Die Zimmer sind sehr günstig, geräumig und das war es auch schon. Es ist ok, mehr nicht. Dafür sind die Leute hier, umso cooler.

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Sigiriya

Auf unserem Weg heute nach Kandy haben wir in Sigiriya gestoppt. Sigiriya ist ein hoch aufragender Fels, der auch von weitem schon einen ziemlich coolen Anbilick bietet. Oben auf dem Plateau lassen ein paar Mauern das Ausmaß der Festung erahnen. Der Ausblick ist traumhaft. Es sieht ringsum aus wie in Jurassic Park. Sigiriya gehört definitiv zum Pflichtprogramm.

By the way der Eintrittspreis ist von 15 USD, wie in den meisten Reiseführern zu finden, auf fast 30 USD gestiegen.

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Anuradhapura

Gestern hatten wir uns auf den Weg von Jaffna über Vavuniya nach Anuradhapura gemacht. Insgesamt 5 h dauert die Fahrt mit den lokalen Bussen, die immer für ein Abenteuer gut ist.

Anuradhapura ist ein riesiges Areal mit großen Dagobas, aufragenden Ziegeltürmen, alten Wassertempeln und unzählig verfallenen Tempel. Wer an einem Sonntag hier ist, sollte den Markt nicht verpassen.

Die eindrucksvolle Stätte kann man bequem mit dem Rad erkunden. Es ist zwar nicht ganz so schön hier wie in Bagan oder Siem Reap, dennoch sehenswert! Die Freundlichkeit der Menschen ist hier genau so wie in Jaffna, man kann sich einfach nur ein Beispiel daran nehmen. Dies gilt vor allem, wenn man sein iphone verliert und der Finder 3 h durch das ganze Areal mit dem Rad fährt, um es wieder zurückzugeben.

Wer eine gute Unterkunft sucht, dem können wir das French Garden Inn empfehlen.

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Jaffna

Gestern ging es frühs mit dem Zug in Richtung Jaffna. Die Zugfahrt allein ist schon die Reise wert! Nach ca. 6 h Zugfahrt ging es dann in einem maßlos überfüllten lokalen Bus weiter.

Der Norden Sri Lankas ist erst seit ein paar Jahren für den Tourismus geöffnet, da hier bis 2009 Krieg herrschte. So kann es auch heute noch passieren, dass man Soldaten mit Maschinengewehren antrifft. Auch UN Soldaten trifft man regelmäßig an. Dies alles ist aber nicht so schlimm wie in den einschlägigen Reiseführern beschrieben. Man fühlt sich hier keineswegs unsicher.

Noch ein paar Reisetipps: Die Zugfahrt hierher startet nicht um 6:30 wie im Lonely Planet beschrieben, sondern um 5:45. Außerdem lohnt es sich nicht in der 1. Klasse zu fahren, um einen besseren Ausblick zu haben, da die Zugtüren stets geöffnet sind. Inzwischen führt die Zugstrecke auch nicht nur bis nach Vavuniya, sondern bis nach Kilinocchi. Zeitnah sollte der Zug dann bis Jaffna durchfahren. Das Theresa Inn Hostel ist keineswegs wunderschön, aber erfüllt all das, was man braucht und gehört in Jaffna zu den besseren Budgethotels.

Auf dem Plan für heute stand: Radfahren. Nachdem wir planlos die Stadt erkundet haben, sind wir letztlich nach Kayts gefahren. Nach 20 km haben wir einen kleinen Strand gefunden, der nahezu leer war. Dort haben wir ein paar Einheimische getroffen und ab dann wurde der Tag nur noch unvergesslich. Unsere neuen Freunde haben uns direkt zu sich nach Hause eingeladen. Von außen dachte man, dass es eine unbewohnte zerbombte Ruine war. Wir haben den restlichen Tag mit den Kindern gespielt, gekocht, getanzt und Carolina erhielt ein muslimisches Outfit. Es ist einfach zu viel passiert, um es in Worte zu fassen. Fakt ist: Es bleibt unvergesslich. Und wer von uns würde irgendwelche Touris den ganzen Tag unterhalten und ihnen alles geben, wenn man selbst doch nichts hat?!

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Colombo

Die Anreise nach Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas, dauerte fast 16 h inkl. kurzen Zwischenstopp in Abu Dhabi.

Ohne Schlaf ging es gleich morgens zum Sightseeing. Eigentlich kann man das gar nicht so nennen. Es ist mehr ein herumschlendern auf den heimischen Märkten. Ab und zu entpuppt sich mal ein sehenswertes Gebäude aus der Kolonialzeit. Viel mehr gibt es hier auch nicht. Der Tag diente eher dem Warmwerden mit den Leuten und deren Mentalität.

Zusammengefasst ist das hier schon ein großes Chaos mit mega freundlichen Leuten. Außerdem ist es hier schweine heiß und ich seh aus wie Mr. Crabs.

By the way, ich beobachte natürlich die Rickshaw-Fahrer, um mir ein paar Tricks abzuschauen. Jetzt, wo ich mir bewusst werde, was wir in Indien machen wollen, stellt sich die Frage: Wer zum Teufel kam auf diese Idee???

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Südasien

Am 18.02. geht es wieder los! Und ja, wieder Asien!

Diesmal geht es aber nach Südasien, genauer gesagt zum Subkontinent Indien.

Erster Halt ist Sri Lanka, wo ich 2 Wochen lang mit einer Freundin, die ich noch aus Taiwanzeiten kenne, reisen werde. Danach geht es nach Indien. Der erste Teil unserer Reise wird mit 3 verrückten Deutschen von Chennai nach Mumbai stattfinden. Für was ist Indien bekannt? Genau, für ihre Motorrickshaws. Deshalb werden wir versuchen diese Strecke mir 2 Rickshaws zu bereisen. Letztlich geht es alleine von Delhi bis nach Kalkutta. Danach geht es für kurze Zeit nach Bangladesch. Zum Schluss sagt der Reiseplan, dass ich zum Basecamp vom Mt. Everest wandern werde. Auf dem Rückweg gibt es noch einen kurzen Abstecher nach Katar.

Ein paar Eckdaten:
73 Tage
5 Länder
fast 40 Orte
29 h und 19.000 km im Flugzeug
32 h und 2.000 km im Zug
55 h und 1.400 km im Bus oder Taxi
19 h und 300 km auf dem Boot
73 h und 2.000 km in der Rickshaw
65 h und 130 km Wandern

Reiseplan:
18.02.14 – 06.03.14 Sri Lanka
06.03.14 – 06.04.14 Indien
06.04.14 – 13.04.14 Bangladesch
13.04.14 – 29.04.14 Nepal
29.04.14 – 01.05.14 Katar

Unbenannt

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