Liebster Award

Zum Anfang dachte ich mir, was soll das? Matt, den wir in Nove Starine kennengelermt haben, hat uns für diesen Award nominiert. Nach ein bisschen Recherche wurde uns klar, was es damit auf sich hat. Es ist ein Award von Reiseblogger zu Reiseblogger. Es soll dazu dienen ein größeres Netzwerk zu schaffen, die Community zu vergrößern. Einfach gesagt geht es darum eine bisschen Liebe zu teilen, von wem man inspiriert wird.

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Wir wollen auch den Brauch folgen und die üblichen Fragen beantworten.

Wieso habt ihr mit dem Bloggen angefangen?

Ein Freund und ich haben 2012 ein Auslandssemester in Taiwan eingelegt. Um unseren Freundeskreis und vor allen Dingen unsere Familie auf dem Laufenden zu halten, hatten wir uns entschieden unsere Eindrücke zu veröffentlichen. Dies haben wir auch auf unserer Südostasienreise beibehalten. Nun haben wir regelmäßig positives Feedback bekommen, was mich letztlich dazu bewegte mein neues Hobby nicht aufzugeben.

Was willst du mit dem Teilen deiner Geschichten erreichen?

Durch das Weitergeben von meinen Erfahrungen und meinem Blickwinkel auf das Erlebte möchte ich die Reiseorganisation anderer erleichtern. Für diejenigen, die nicht reisen können oder wollen, verfolge ich ein anderes Ziel. Durch Bilder und ein paar geschilderte Eindrücke soll es den Lesern möglich werden, die große weite und komplexe Welt zu sehen. Dabei geht es nicht nur um das Sehen schöner Orte, sondern auch um das Verstehen des „anders seins“, das Sehen von anderen Kulturen, Menschen, Speisen, Architektur, Verhaltensweisen und so weiter. Letztlich stehen wir für Offenheit und Toleranz.

Wie reist du? Bist du eher spontan oder hast du bereits einen festen Plan für das nächste Jahr?

Erwischt! Hingegen den meisten Reisenden habe ich schon einen ziemlich konkreten und detaillierten Plan. Ich hab immer Angst etwas zu verpassen und bin von Effizienz getrieben. Ich überlasse ungern etwas dem Zufall. Meine Reiseorganisation wird oft von vielen belächelt. Ohne dem kann ich aber nicht ruhig schlafen. Es lehrt mir meist aber einiges über die Orte, die ich besuchen werde. Außerdem kann mich dann nichts mehr schocken. In meinem beruflichen Leben dreht sich auch alles ums Planen. Somit ist das eher meine eigene Leidenschaft.

Das heißt aber keinesfalls, dass ich engstirnig an meinem Plan festhalten muss. Der Plan ist eher ein roter Faden. Da ist immer Platz für Spontanität. Wenn ein Ort mich fesselt oder ich mich den Menschen verbunden fühle, bleibe ich gerne länger als geplant. Trotz meines immer vorhandenen Plans bewahre ich mir alle Freiheiten!

Ist da irgendwas, was du gerne gewusst hättest bevor du mit dem Reisen begonnen hast?

JA, und zwar dass die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft in allen Ländern, wo ich bisher war einen viel höheren Stellenwert hat als in unserer Gesellschaft. Wir leben in Anonymität und sind gegenüber Fremden nicht sehr offen. So ist dann die Gastfreundschaft wie z.B. im Kosovo überwältigend. Reisen ist so einfach. Man brauch nur Mut.

Welchen Ratschlag kannst du Leuten geben, die auch gerne so reisen würden wie du?

Redet nicht so viel von dem, was ihr gerne machen würdet. Lasst Taten sprechen! Du willst schöne Orte sehen? Dann mach es! Du hast keine Zeit? Nimm sie dir. Es hängt von deinen Prioritäten ab. Du hast kein Geld? Brauchst du nicht! Verlass deine Komfortzone, trampe, mach couchsurfing, sei freundlich und offen. Dann lösen sich alle Probleme von allein.

Wer ist deine größte Inspiration?

Schwer zu sagen, aber Gwen und Patrick, die ich für einen Abend in Nepal kennenlernen durfte, haben mich definitiv inspiriert. Sie sind glaub nun schon seit mehr als 2 Jahren unterwegs. Kurzum hat mich ihr Mut am meisten inspiriert. Schaut selbst auf ihre Seite: www.weitumdiewelt.de

Was ist dein Lieblingsreisezitat?

千里之行,始於足下

A journey of a thousand miles begins with a single step. Heißt so viel wie eine Reise von tausend Kilometern beginnt mit dem ersten Schritt.

Das Sprichwort stammt vom chinesischen Philosophen Lao Tse. Mir ist es erstmals während meines Auslandsaufenthaltes in Taiwan begegnet. Es passt einfach super zu meiner Einstellung, dass man zum Reisen Mut haben muss. Der erste Schritt ist der Schwerste.

Wo ist dein Lieblingsort auf der Welt und wo?

Diplomatische Antwort: Das kann man so leicht nicht sagen. Man kann schlecht Berge mit Strand und Stadt vergleichen. Der Ort, der mich sicherlich bisher am meisten beeinflusst hat, ist sicherlich Taiwan. Ein wunderschönes Land, was eigentlich für Einsteiger perfekt ist, da es einen hohen Standard hat, sicher und günstig ist. Zudem ist es nicht das Standard-Touristenland.

Und nun?

Wir wollen den Brauch weiter tragen und auch jemanden nominieren. Trommelwirbel: Wir nominieren Kathy und Romeo aus Wien von www.sommertage.com. Ich habe die beiden am Flughafen in Bangkok kennengelernt und wir sind dann eine Woche in Myanmar zusammengereist. Heutzutage sind wir enge Freunde, sehen uns ganz oft in Wien und erzählen ständig über unser liebstes Hobby, das Reisen!

 

 

 

 

 

 

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Orchid Island

Vorgestern ging es erst mit dem Zug nach Taitung und dann von dort aus mit einer Propellermaschine nach Orchid Island.

Orchid Island, auch Lanyu genannt, ist eine kleine Insel im Südosten Taiwans. Auf der Vulkaninsel leben „angeblich“ 4000 Menschen. Man fragt sich aber, wo die alle sein sollen. Öffentliche Verkehrsmittel, Geldautomaten und die in Taiwan üblich 7/11 Stores gibt es hier nicht. Auch andere Nicht-asiatische Touristen haben wir nicht gefunden. Mit einem gemieteten Roller brauch man ca. 1 h, um die Insel zu umrunden.

Verglichen mit Green Island wirkt hier alles größer, die Insel im Allgemeinen, die Berge, die Gesteinsformationen und die Buchten. Außerdem ist hier alles traditioneller und uriger, was u.a. auch an der indigenen Urbevölkerung liegt.

Wer eine günstige und einfache Unterkunft sucht, ist im Lamuran Guesthouse gut aufgehoben. Wenn man sich nicht grad in der Nebensaison befindet, fahren die Fähren täglich von Taitung nach Lanyu innerhalb von 3 h. Für einen kleinen Aufpreis kann man auch einen der 6-8 täglichen Flüge nehmen. Dies dauert nur 25 min! Problematisch ist jedoch die Buchung. Von Deutschland aus ist dies kaum möglich und eine Reservierung ca. 6 Wochen vorher ist Pflicht. Anderenfalls kann man sich auf eine Warteliste schreiben und muss dann auf Glück hoffen. Das hat bei unserem Hinflug super geklappt. Bei unserem Rückflug jedoch nicht. Somit geht es für uns erst morgen wieder mit der Fähre zurück.

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Kaohsiung

Nachdem wir gestern in Kaohsiung angekommen sind, ging es auf den Liuhe Night Market und später in den Club Muse.

Heute wurde die Stadt dann mit unseren Rollern unsicher gemacht. Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten haben wir uns eine 15 m hohe, aufgeblasene Ente im Hafen angeschaut. Das soll angeblich Kunst sein. Zum Sonnenuntergang sollte man zur Sizihwan Bay fahren und in das ehemalige britische Konsulat in Takow gehen. Wenn man mit der Fähre übersetzt, sollte man den Ausblick vom Leuchtturm nicht vergessen. Achtung: Wer zu spät dran ist und sich illegal Eintritt verschaffen will, kann dies ruhig tun. Aber man sollte ein Stück Fleisch dabei haben, um den Wachhund abzulenken.

Wer eine günstige Übernachtung sucht, sollte in das Walking Story Hostel gehen. Dies liegt direkt am Night Market und hat einen extrem witzigen Hostelbesitzer.

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Yushan

Der Yushan Nationalpark ist vor allem durch seinen gleichnamigen Berg bekannt. Der Jadeberg ist nämlich mit fast 4000 m der höchste Gipfel Taiwans. Allein in diesem Nationalpark befinden sich mehr als 100 Berge mit einer Höhe von über 3000 m.

Um überhaupt im Nationalpark wandern zu dürfen, brauch man eine Erlaubnis. Es ist ziemlich umständlich diese zu erhalten. Glücklicherweise hat unser taiwanesischer Freund dies organisiert. Unser registrierter Gruppenname lautet: Ham and Juice.

Vom Eingang des Nationalparks am Tataka Recreation Center bis zur Paiyun Lodge sind es ca. 10 km, wofür man gute 5 h benötigt. Spontanerweise hatten wir uns dazu entschieden den Aufstieg bis zum Gipfel auch noch am gleichen Tag zu schaffen. Für die 2,4 km von der Lodge braucht man ca. 2 h. Der letzte Teil dieser Strecke hat eigentlich nichts mehr mit Wandern zu tun. Klettern trifft es eher. Die Aussicht auf dem 3952 m hohen Gipfel war einfach atemberaubend. Beim Abstieg konnten wir den Sonnenuntergang genießen, wobei man extrem vorsichtig sein musste, da es bereits dunkel war.

Heute früh ging es dann wieder zurück zum Eingang des Nationalparks, wofür wir nur 3 h benötigten. Dies lag nach Aussage von Ham aka Schinken an seiner unglaublich guten physischen Verfassung 😉


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Alishan

Vorgestern ging es von Taipei zum Alishan Nationalpark. Dieser ist bekannt für die zahlreichen Wanderwege, Tee-Plantagen und für die Wasabi-Produktion.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann den Sonnenaufgang angeschaut und uns danach am Eingang des Yushan Nationalparks absetzen lassen…

Um nach Alishan zu gelangen nimmt man am besten den Schnellzug nach Chiayi und dann den Bus zum Nationalpark.20131005-142045.jpg20131005-142250.jpg20131005-142104.jpg20131005-142429.jpg

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Taipei – Revival

Die ersten 2 Tage in Taiwan waren davon geprägt alte Bekanntschaften wieder zu treffen. Neben ein bisschen Sightseeing gab es vor allen Dingen lange Nächte getreu dem Motto: Disco, Disco, Party, Party

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Taiwan 2.0

Das „Heimweh“ hat mich gepackt. Deshalb geht es für 2 Wochen zurück nach Taiwan.

Neben einem Besuch alter Freunde in Taipei soll es u.a. nach Alishan, Yushan, Kaohsiung, Orchideen Insel und evtl. zu den Ching Suei Klippen gehen.