Phnom Penh

Nach 6-stündiger Busfahrt von Ho-Chi-Minh-City sind wir gestern in der Hauptstadt Kambodschas angekommen. Die Fahrt sollte nicht mehr als 12 $ kosten. Dabei überquert man den Grenzübergang Moc Bai-Bavet. Hierfür besteht auch die Möglichkeit ein elektronisches Visa für Kambodscha zu beantragen. Sonit erspart man sich eventuel höhere Visagebühren.

Phnom Penh ist nicht mit den vorigen Städten, die wir bereits besucht haben, zu vergleichen. Die Architektur und auch die Menschen sind anders. So heben zum Beispiel auch die Sehenswürdigkeiten die Unterschiede hervor. Auf der einen Seite sieht man prunkvolle Gebäude und andererseits erinnern Plätze an die Gräueltaten der Roten Khmer. Zu den prunkvollen Gebäuden gehören der Nationalpalast, das Nationalmuseum und die Silberpagode. Das Tuol-Sleng-Museum, welches von einer Schule zu einem Gefängnis während der Zeit der Roten Khmer umfunktioniert wurde, zeigt mittels schockierenden Bildern die Gräueltaten. Von dort aus wurden die Gefangenen zu den Killing Fields von Choeung Ek gebracht. Dies kann man mit den deutschen Arbeits- und Konzentrationslagern vergleichen. Mittels eines Audio-Guides wird man um das Gelände geführt. Letztlich besichtigt man eine Gedenkstupa, gefüllt mit 8000 Totenschädel, welche die Grausamkeiten verdeutlicht. Ein Tuk Tuk von der Stadt zu den Killing Fields kostet übrigens ca. 16 $. Außerdem sollte man noch Wat Ounalom, Wat Phnom und das Unabhängigkeitsdenkmal besichtigen. Der Abend wurde dann etwas „ausführlicher“ gestaltet.

Trotz einer tragischen Geschichte, die noch nicht lang zurückliegt und trotz der Armut sind die Menschen hier sehr freundlich und sprühen vor Lebensmut!

Das Dragon Boat 2 Guesthouse ist nicht grad das Günstigste, aber es besticht durch große, saubere Zimmer, einer guten Lage, kleinem Pool, freundliches Personal und einer guten Bar.

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Jakarta

Gestern sind wir erst zum späten Abend angekommen und haben nichts mehr gemacht außer den ersten kleinen Schock verarbeitet. Vom wohl entwickelten Malaysia gibt es große Unterschiede zur Hauptstadt Indonesiens. Das Einzige, was wir gestern gesehen haben, waren bettelnde Kinder, die am Taxi geklopft haben und auf den Straßen schlafende Obdachlose.

Heute sind wir dann zunächst zum Lapangan Merdeka gelaufen. Dort findet man unübersehbar das Nationaldenkmal und in der Umgebung die Kathedrale, das Nationalmuseum, die Mesjid Istiqal (Moschee), den Präsidentenpalast und die Farmerstatue.

Das beste Fortbewegungsmittel ist das Taxi. Damit fuhren wir nach Kota. In diesem holländischen Viertel, was eher an spanische Gebäude erinnert, findet man das Geschichtsmuseum, den Platz „Taman Fatahillah“ und BVB-Atemschutzmasken 🙂

Jakarta ist nicht grad als Urlaubsziel bekannt, jedoch für graue und unbarmherzige Siedlungen. Die Stadt ist riesig, sodass man zwangsweise Taxis benutzen muss. Über der Stadt hängt eine Dunstglocke, die alle Bilder trüb erscheinen lässt. Tagsüber ist es heiß und stickig. Die Sonne stand im Zenit über uns. Die Armut und den Dreck kann man nicht übersehen, auch wenn es hier Gegenden gibt, die sich durch Hochhäuser eher an den Westen orientieren. Generell war es nicht so schlimm wie in Manila. Schön ist es hier
aber auch nicht. Wer Indonesien kennenlernen will, sollte auch einen Stop hier einlegen. Schließlich ist es das wirtschafliche und politische Zentrum.

Übrigens das Wasser auf der Südhalbkugel dreht sich in die gleiche Richtung wie auf der Nordhalbkugel. Stimmt also doch nicht alles, was man bei den Simpsons lernt.

Vom Flughafen nimmt man am besten ein Blue Bird Taxi. Die sind sicher und der Preis wird mit dem Taximeter berechnet. Die Metro ist zur Zeit nicht nutzbar, da es vor einigen Wochen Überschwemmungen gab. Wir sind übrigens im Hunny Hostel untergebracht. Das Dorm ist geräumig und sehr sauber. Man fühlt sich sicher und willkommen.

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Malaysia – Dschungelzug nach Taman Negara

Heute frueh um 6 ging es zunaechst mit einer 20-minuetigen Taxifahrt (25 RM) von Kota Bharu zum Bahnhof nach Wakaf Bharu. Dort haben wir dann den Dschungelzug um 7.15 Uhr (25 RM) genommen. Auf einer 6,5 stuendigen Fahrt sind wir dabei quer durch den Regenwald gefahren. Wir haetten auch leichter nach Taman Negara kommen koennen aber wir wollten unbedingt den Zug nehmen, da ihn uns viele empfohlen haben. Es war wirklich beeindruckend, man kann es nicht in Worte beschriben. Es war lustig zu sehen wie die Einheimischen mit ihren Waren in den Zuegen einstiegen. Die Landschaft war einfach unbeschreiblich. Erschreckend war es, die Abrodung des Regenwaldes zu sehen, was uns nachdenklich stimmte. Alles in Allem ist die Zugfahrt einfach nur zu empfehlen. In Jerantut angekommen wollten wir eigentlich die NKS Busse fuer 25 RM pro Person ueber Kuala Tembling nach Kuala Tahan nehmen. Da wir aber 4 Stunden haetten warten muessen, haben wir uns fuer ein Taxi (65 RM) entschieden. In Kuala Tahan haben wir keinen Platz mehr in einem Schlafsaal gefunden und sind letztlich in das Yellow Guesthouse, was ziemlich neu und wahrscheinlich eines der wenigen Hostel mit Wifi ist, eingezogen.

Taman Negara ist mit 130 Millionen Jahre der aelteste Wald der Welt. Ausserdem gibt es hier Tiger, Leoparden, Tapire, Elefanten, Affen, Giftschlangen… Mal sehen, was wir davon zu Gesicht bekommen.

Um uns einen Ueberblick zu verschaffen, sind wir mit dem Boot zum Nationalpark uebergesetzt und sind nur kurz zum Lubok Simpon gewandert. Dabei kam Vorfreude auf! Cool sind auch die schwimmenden Restaurants.

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Kota Bharu

Kota Bharu sollte als Zwischenstopp zu den Perhenthian Islands dienen. Leider sind diese Inseln aufgrund der Monsune geschlossen. Somit uebernachten wir hier und fahren einen Tag eher zu Taman Negara und den Cameron Highlands. Wahrscheilich bleiben wir dafuer eine Nacht laenger in Melakka. Kota Bharu ist mehr muslimischer als der Rest, den wir bisher in Malaysia gesehen haben. Generell gibt es hier nichts spannendes zu tun. Es dient nun lediglich als Ausgangspunkt, um mit dem Dschungelzug zu fahren. Unser Hostel KB Backpackers gehoert wohl eher zur unteren Kategorie, entsprechend dem Preis. Da wir mehr als uebermuedet sind und die naechsten Tage anstrengend werden, haben wir uns fuer 50 Cent mehr ein Doppelzimmer gegoennt und faulenzen heute.

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Penang

Nach einer kurzen Nacht ging es nach Pulau Penang, Georgetown. Die Insel liegt nordwestlich vom Festland Malaysias und zählt neben Singapur, Hongkong und Macau zu einer der faszinierendsten Inseln Asiens (lt. Lonely Planet Reiseführer).

Am ersten Tag sind wir mit einer Seilbahn zu den Penang Hills (30 Ringit) und danach zum größten Tempel Malaysias (Kek-Lok-Si Tempel), welcher durch die Pagode und der riesigen Statue beeindruckend ist, gefahren.

Heute ging es dann zum Nationalpark. Mit einem Taiwanesen, den wir im Hostel kennengelernt haben, sind wir dann 2 Stunden bei 30 Grad und nahezu 100 Prozent Luftfeuchtigkeit durch dden tropischen Regenwald zum Turtle Beach gelaufen. Und? Es hat sich gelohnt. An dem Strand war niemand, die Landschaft im Wald machte uns sprachlos und wir haben Affen mit Kekse gefüttert 🙂 Außerdem war es eine gute Vorbereitung für den richtigen Regenwald. Abends haben wir dann noch die Kapitan-Keling-Moschee, den Sri-Mariamman-Tempel, Little India und die Gebäude aus der Kolonialzeit rings um das Fort Cornwallis besichtigt.

Penang besticht nicht durch die Architektur der Gebäude, sondern vielmehr durch den Mix aus Kultur und Essen. Es versprüht einfach einen gewissen Charme und ist definitiv eine Reise Wert. Unser Hostel Red Inn Cabana können wir nur wärmstens weiterempfehlen, bisher das beste Hostel.

Übrigens innerhalb von Georgetown gibt es eine Buslinie, die umsonst ist… An den Bussen steht dann MPPP oder Free.

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Singapur – Marina Bay & Little India

Nach einer kurzen Nacht sind wir heute ca. 30 km durch Singapur gelaufen. Fuer den einen von uns ist es schlicht eine Metropole, die auch eher ein europaeisches Gefuehl vermittelt und fuer den anderen ist es die Erfuellung eines Traums, die schoenste Stadt der Welt. Zuerst sind wir zu den Wolkenkratzerschluchten gelaufen. New York ist ein Witz dagegen… Singapurs Gebaeude sind viel imposanter und wirken deutlich maechtiger. Das Marina Bay Hotel mit den 3 Tuermen und dem Pool auf dem Dach ist dabei natuerlich ein Highlight. Zu empfehlen ist auf jeden Fall der Marina Bay Garden, wo sich auch die 5 SGD Eintritt lohnen, um auf einer Platform ueber den Garten zu spazieren. Spaeter ging es nach Little India und in die Arab Street. Da gibt es keine mega spannenden Gebaeude, aber diese Viertel haben Flair und lassen das moderne Singapur vergessen. Singapur ist definitiv sehenswert, aber nicht unbedingt fuer Leute, die einen Eindruck in die asiatische Kulturen haben wollen. Allerdings macht der Mix aus allen ethnischen und religioesen Gruppen die Stadt sehr interessant.
Achso wir haben einen Sonnenbrand nach lediglich 3 h Sonnenschein und 27 Grad. Unsere Unterkunft, das Service World Hostel, ist auch ok.

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Ausblick von unserer Unterkunft

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Frohes neues Jahr!!!

Am 31.12. sind wir gemeinsam mit etwa 30 Leuten aus den verschiedensten Ländern zum Taipei 101 gegangen, um uns dort das Feuerwerk anzusehen. Zuvor kauften wir „Bratwurst“ und Hefeweizen. Nach dem Feuerwerk gingen wir in einen Club und feierten das neue Jahr.

Happy new year! Frohes neues Jahr! 新年快樂!

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Hier sieht man das Feuerwerk vom Taipei 101.