Bali – Mengwi, Ubud, Tegellalang & Kintamani

Heute haben wir uns ein Auto gemietet und sind in das Landesinnere gefahren. Für umgerechnet ca. 12 € am Tag haben wir einen alten Suzuki Jeep bekommen. Um zu schalten, benötigt man Kraft, bei Regen werden die Füße nass, da Löcher im Bodenblech sind und die Sichtweite im Dunkeln beträgt 5 m. Hinzu kommt, dass es hier Linksverkehr gibt und überall um einen herum Roller sind. Autofahren ist hier ein Abenteuer. Auf dem Rückweg haben wir für 100 km 4 h gebraucht, ohne großartigen Stau. Übrigens empfiehlt sich ein internationaler Führerschein. Andernfalls kann es sein, dass man eine geringfügige Strafe zahlen muss.

Frühs wollten wir zunächst nach Ubud fahren. Da die Beschilderung mehr als schlecht ist, hatten wir uns verfahren und sind zufällig zu den Mengwi Tempeln gekommen. Hat sich gelohnt!

Später hatten wir endlich Ubud erreicht. Unser taiwanesicher Freund wollte in den Monkey Forest. Nachdem die Affen schon am Eingang die Besucher angesprungen sind, haben wir uns entschieden nicht dort hinzugehen. Einer von uns ist ja bekannterweise ein Angsthase, was Tiere angeht. Dem anderen von uns erging es ähnlich. Wir hatten beide die Hosen voll! Also sind wir durch die Stadt geschlendert. Es ähnelt einer Hippiestadt mit traditioneller Architektur aus Bali. Die Eingänge der Gebäude sehen oft wie Tempel aus. Man kann hier auch mehrere Nächte verbringen.

20130217-080509.jpg

20130217-080447.jpg

20130217-080800.jpg

20130217-234722.jpg

Wir waren stets auf der Suche nach Reisfeldern bzw. -terrassen. Auf dem Weg nach Kinimantan sind wir zufällig an den Terrassen von Tegellalang entlang gefahren. Der Ausblick dort hatte unsere Erwartungen übertroffen.

20130217-215226.jpg

20130217-214959.jpg

Letztlich sind wir zum Aussichtspunkt in Penelokan in der Nähe von Kinimantan gefahren. Von dort aus sieht man Berg Bakur und Agung. Außerdem sieht man den Bergsee und die schwarze Lavaerde vom Vulkanausbruch 2006. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Außerdem wurden wir noch zu einer Kaffeeverkostung von einem Einheimischen eingeladen. Das Besondere ist, dass die Bohnen von einem Luwak (vom Aussehen her ähnelt es einer Mischung aus Katze und Waschbär) gefressen werden und wieder ausgeschieden werden. Angeblich erhält der Kaffee dadurch ein besonderes Aroma.

20130217-222032.jpg

20130217-222146.jpg

20130217-234728.jpg

Advertisements

Published by

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s