Göreme – Kappadokia im Winter

 Story: Kappadokia (Cappadocia) liegt in Zentralanatolien und ist fuer seine bizarren Gesteinsformationen bekannt, welche aufgrund der vulkanischen Aktivitäten entstanden sind. Göreme ist sowas wie die Hauptstadt Kappadokias und besitzt eine einmalige Höhlenarchitektur.

Eigentlich hatten wir geplant 3 Naechte zu bleiben, daraus wurden dann jedoch 4 Naechte. Man kann hier auch ruhigen Gewissens 1 Woche bleiben. Es gibt unzaehlige Wanderwege, Untergrundstaedte, Aktionsport usw.

Im Winter geht hier alles etwas gemächlicher zu. Mit unserer Ankunft war auch der Winter und der dazugehörige Schnee in Kappadokia und der gesamten Türkei angekommen. Tagsüber -5 Grad und nachts bis zu -20 Grad gehörten zur Normalität. Bei richtiger Kleidung führt dies auch kaum zu Einschränkungen, es entschleunigt nur.

Obwohl Göreme zu den erschlossensten touristischen Gebieten der Türkei gehört, fanden wir kaum aufdringliche Händler vor, eher Einheimische, die einfach gerne mit Fremden in Kontakt waren. Bspw. standen wir am Straßenrand und überlegten grad noch, ob wir nicht lieber per Anhalter fahren sollten anstatt auf den Bus zu warten. Keine 10 Sekunden später wurden wir gehitchhiked. Eine ältere Frau hatte angehalten und gefragt, ob wir bei ihr mitfahren wollen. Sie sagte immer wieder wir seien ihr Neujahrsgeschenk 🙂

Do’s:

  • Wandern durch das Red und Rose Valley (beginnt den Wanderweg nicht am offiziellen Eingang sondern nach Kaya Camping links abbiegen)
  • genießt die Einsamkeit im Love und White Valley. Nehmt im Winter ein GPS oder Smartphone mit. Die Routen sind kaum erkennbar.
  • Besichtigt die Untergrundstadt Kaymakli
  • Fahrt im Umkreis von Göreme per Anhalter und nicht mit den Shuttlebussen
  • vom Weitem Uchinasar anschauen, am Besten vom White Valley aus

Don’ts:

  • Warme Kleidung vergessen
  • keine wasserdichten Schuhe haben

Coeliac/Glutenfree:
According to trip advisor Fat Boys used to be a place of legend offering all kinds of gluten free foods (including home made gluten free bread). Upon our arrival we discovered that sadly the chef has left, and taken the knowledge (and the bread) with her. The menu in fatboys still has labels indicating gluten free options, but the remaining staff didn’t convince me that they have any idea what it is. While I didn’t get sick from any of the 3 meals we had there there I could imagine them changing the ingredients of a dish without giving proper consideration to coeliacs – so tread carefully. That being said it was by far the best restaurant option we found in Göreme for gluten free eating and, as i mentioned before, we ate there on multiple occaisions.

Outside of the restaurant world I cannot more highly recommend that you stay at Anatolia Caves Pension. Brit (one of the owners) is also a coeliac and has all kinds of things on the shelf. She single handedly saved my breakfast experience in Göreme for 4 days in a row (not to mention that our room in the fairy chimney was super cool).


Ankunft von:

Von Istanbul braucht man ca. 12 h. Dafür sind 20€ pro Person in Ordnung. Unser Bus (Sedus) hatte uns nicht wie die meisten in Nevsehir abgesetzt sondern direkt in Göreme.

Übernachten:
Anatolia Cave Pension & Hotel bietet verschiedene Räume an von einfachen Doppelzimmern ohne Bad über Räume in den „Fairy Chinneys“ bis hin zu Doppelzimmern mit Jacuzzi. Wir haben uns für das Wohnen in einer Höhle entschieden. Die 45€ pro Nacht waren es wert. Bekir und Brit haben uns nicht wie Gäste behandelt sondern sie haben uns in ihre Familie aufgenommen. Sie waren stets hilfreich für unsere Reiseorganisation, zudem ist Brit glutenintolerant, wodurch glutenfreies Frühstücken möglich war. Wenn wir eines Sommers zurückkehren, wissen wir jetzt schon, wo wir übernachten werden.
  
  
  

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Eine Antwort auf „Göreme – Kappadokia im Winter

  1. Hat dies auf Hof Schwarzes Moor mit Big Blue rebloggt und kommentierte:
    Ich war das schon einmal vor ca. 35 Jahren. Im Stern war damals ein Beitrag. Ich finanzierte damals mein Studium mit LKW fahren bis in die Türkei. Und da habe ich mir das nicht nehmen lassen. Ein unvergessliches Erlebnis. Wir werden 2017 auf dem Weg nach Russland uns es wieder einmal ansehen.

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