Melaka

Vorgestern sind wir den langen Weg von den Cameron Highlands über Kuala Lumpur nach Melaka gereist. Dafür nimmt man den Bus in Tanah Rata (Cameron Highlands) zur Plaza Rakyat Station. Das dauert ca. 4 h und mit GT Express kostet es 30 RM. Von dort aus muss man mit der Metro nach Bandar Tasik Selatan (TBS) fahren. Der Bus zur Central Station in Melaka kostet 10 RM und dauert 2 h. Von dort aus nimmt man den City Bus am Gate 17 zum Town Square.

Gestern waren wir zum Sightseeing um den Town Square & Bukit St. Pauli (Stadthuys, St. Pauls Church, Port de Santiago), Chinatown (unbedingt am Wochenende auf den Jonkers Nachtmarkt gehen) und an der Villa Sentosa unterwegs.

Heute mussten wir dann schon gegen 8 zum Flughafen in Kuala Lumpur aufbrechen. Von Melaka fahren direkt Busse zum Low Cost Terminal vom internationalen Flughafen Kuala Lumpurs (27 RM). Da sich das chinesische Neujahr anbahnt und jeder am Reisen ist, waren wir gezwungen ein Bus frühs zu nehmen und müssen nun 8 h am Flughafen verbringen.

Ein Teil der kleinen, beschaulichen Stadt gehört zum Weltkulturerbe. Melaka ist vor allen Dingen bekannt durch die Geschichte. Gegründet wurde es von einem Prinzen aus Sumatra. Dann stand es unter chinesischem Protektorat und später wurde es von Portugiesen, Holländern und später von den Briten beherrscht. Den kolonialen Einfluss erkennt man klar in der Architektur. Außerdem ist ein Großteil der Stadt in rot gestrichen, was auf die Briten zurückgeht. Melaka überzeugt durch Vorzüge einer Großstadt im Mix mit einem Kleinstadtfeeling.

Wir übernachten im Tidur Tidur Guesthouse, was uns Sarah und Patrick aus Singapur empfohlen haben. Die Zimmer sind zwar klein, aber es ist alles sauber und die Terrasse zum Fluss ist großartig.

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Cameron Highlands

Die Cameron Highlands sind ein Hochland mit der Größe von Singapur. Es ist vor allem für seine Teeplantagen bekannt. Generell ist es hier kühler als im Rest Malaysias. So muss man meist lange Kleidung tragen (aber nicht als wir da waren).

Heute ging es mal wieder wandern. Uns wurde der Path 9 empfohlen. Für den braucht man ca. 1,5 h. Wir sind uns aber nicht sicher, ob wir am Ende noch auf dem Wanderweg waren, denn dieser war so dicht bewachsen. Wir fühlten uns übrigens zurückversetzt nach Taman Negara. Am Ende vom Wanderweg geht es dann durch eine Gemüseplantage bevor man auf die Straße zu dem Boh Tea House kommt. Ein paar Leute von gestern hatten uns empfohlen die 7,5 km zu trampen. Gesagt! Getan! Am Tea House angekommen sind wir dann zu einem Aussichtspunkt gewandert. Der Ausblick war einfach sagenhaft. Man denkt, dass man in Irland oder Schottland ist. Zurück mussten wir wieder zweimal trampen. Langsam haben wir Gefallen daran gefunden. An unsere Eltern… Keine Sorge, hier ist es ziemlich sicher.

Den Abend haben wir dann mit ein paar anderen Deutschen ausklingen lassen. Einer davon studiert auch in Karlsruhe und 2 Mädels, die in Hanoi wohnen, spielen dann dort hoffentlich unseren Guide. Morgen früh geht es wieder zeitig raus, um in den Süden, nach Melakka, zu kommen.

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Malaysia – Von Taman Negara nach Cameron Highlands

Heute früh um 9 Uhr ging es für 90 RM von Kuala Tahan nach Cameron Highlands (Tahan Rata). Dafür ging es zunächst 2 Stunden auf einem Longtailboot durch den Dschungel, was ein guter Abschluss war. Danach sind wir 3 h mit dem Mini Bus von NKS nach Tanah Rata gefahren. Wir waren zu 7. im Bus. Alle deutsch 🙂

Einer von denen (Flo) teilt sich nun mit uns ein 3-Mann Zimmer in der Kangs (Daniels) Lodge. Die Zimmer sind eher unterer Standard und sehr klein aber immerhin gibt es warmes Wasser. Aber die Leute hier sind extrem cool. Wir haben eine Gruppe von Leuten aus Osteuropa und eine 80-jährige Frau aus England getroffen, die seit 50 Jahren reist. Ist einfach lustig. Gesehen haben wir noch nicht viel in den Highlands, da wir noch zu erschöpft von gestern waren.

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Taman Negara – Kuala Terengga

Heut morgen sind wir mit dem Boot eine dreiviertel Stunde zum Nachbardorf gefahren. Von dort aus sind wir dem Trail am River bis zum Eingang des Nationalparks gefolgt.

Für die 12 km haben wir 6 h benötigt. Auf dem gesamten Weg kamen uns auch nur 2 Leute entgegen. Es war wohl bisher unsere sportlichste Herausforderung. Es ging immer wieder Berg auf und Berg ab. Das Wetter machte es nicht grad einfacher… Teilweise Platzregen und größtenteils Nieselregen hielten zwar die Moskitos fern. Jedoch hatten wir es dafür mit rutschigen Wegen, Matsch und einer Menge Blutegel zu tun. Man wusste nicht mehr ob man schwitzt oder ob es durch den Regen kam. Stellt eich einfach vor, dass ihr in einer Sauna mit langer Kleidung seid und 6 h Treppen hoch- und wieder runtergeht. Steile Abhänge, große Spinnennetze, rutschige Pfade gehörten ebenso zur Normalität. Das, was wir dort erlebt haben, kann man einfach nicht in Worte fassen. Es war eine persönliche Herausforderung und ein riesengroßes Abenteuer.

Übrigens der Boat Shuttle Service wird von einem schwimmenden Restaurant angeboten und ist günstiger als die angebotenen Bootstouren. Vergesst, was wir gestern gesagt haben. Man braucht definitiv lange Kleidung!!!

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Taman Negara – Canopy Walkway & Bukit Teresek

Heute früh ging das lang ersehnte Wandern endlich los. Zunächst ging es zum Canopy Walkway. Dort kann man dann auf 530 m Länge und bis zu 45 m Höhe für 5 RM zwischen den Bäumen umherlaufen. Dies gehört zum Pflichtprogramm in Taman Negara. Man hat eine gute Aussicht und einen kleinen Adrenalinkick. Für Leute die nicht schwindelfrei sind, ist es nicht zu empfehlen. Der Canopy Walkway ist übrigens auch der längste Baumkronenpfad der Welt.

Danach sind wir zum Bukit Teresek gewandert. Auf der Spitze des Berges kann man bei gutem Wetter auch den höchsten Berg sehen. Unser Wetter war jedoch wechselhaft. Bis zur Spitze des Teresek Bergs sind wir auf einem aus Treppen bestehenden Weg entlang gewandert. Die Touristengruppen sind den gleichen Weg wieder zurück gewandert. Wir, auf der Suche nach etwas urigeren Pfaden, sind einen anderen Weg entlang gewandert. Das Wort Wandern wurde neu definiert. Klettern, Springen, Kriechen trifft es wohl eher! Manchmal haben wir komische Geräusche im Wald gehört, die schon ein wenig angsteinflößend waren. Generell war es so wie wir es uns erwartet haben. Die Natur hat Beeindruckendes geleistet. Auch die kleinen Regenschauer waren angenehm. Noch nie zuvor hatten wir solche reine und frische Luft erlebt. Insgesamt sind wir 6 h gewandert und nun ziemlich fertig.

Man brauch übrigens keine lange Kleidung wie der Lonely Planet sagt. Ausreichend Wasser ist dringend zu empfehlen, ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr man dort schwitzt.

Letztlich haben wir uns am gleichen Ort, wo wir gestern schon waren, noch eine Abkühlung im Bergfluss gegönnt.

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Malaysia – Dschungelzug nach Taman Negara

Heute frueh um 6 ging es zunaechst mit einer 20-minuetigen Taxifahrt (25 RM) von Kota Bharu zum Bahnhof nach Wakaf Bharu. Dort haben wir dann den Dschungelzug um 7.15 Uhr (25 RM) genommen. Auf einer 6,5 stuendigen Fahrt sind wir dabei quer durch den Regenwald gefahren. Wir haetten auch leichter nach Taman Negara kommen koennen aber wir wollten unbedingt den Zug nehmen, da ihn uns viele empfohlen haben. Es war wirklich beeindruckend, man kann es nicht in Worte beschriben. Es war lustig zu sehen wie die Einheimischen mit ihren Waren in den Zuegen einstiegen. Die Landschaft war einfach unbeschreiblich. Erschreckend war es, die Abrodung des Regenwaldes zu sehen, was uns nachdenklich stimmte. Alles in Allem ist die Zugfahrt einfach nur zu empfehlen. In Jerantut angekommen wollten wir eigentlich die NKS Busse fuer 25 RM pro Person ueber Kuala Tembling nach Kuala Tahan nehmen. Da wir aber 4 Stunden haetten warten muessen, haben wir uns fuer ein Taxi (65 RM) entschieden. In Kuala Tahan haben wir keinen Platz mehr in einem Schlafsaal gefunden und sind letztlich in das Yellow Guesthouse, was ziemlich neu und wahrscheinlich eines der wenigen Hostel mit Wifi ist, eingezogen.

Taman Negara ist mit 130 Millionen Jahre der aelteste Wald der Welt. Ausserdem gibt es hier Tiger, Leoparden, Tapire, Elefanten, Affen, Giftschlangen… Mal sehen, was wir davon zu Gesicht bekommen.

Um uns einen Ueberblick zu verschaffen, sind wir mit dem Boot zum Nationalpark uebergesetzt und sind nur kurz zum Lubok Simpon gewandert. Dabei kam Vorfreude auf! Cool sind auch die schwimmenden Restaurants.

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Kota Bharu

Kota Bharu sollte als Zwischenstopp zu den Perhenthian Islands dienen. Leider sind diese Inseln aufgrund der Monsune geschlossen. Somit uebernachten wir hier und fahren einen Tag eher zu Taman Negara und den Cameron Highlands. Wahrscheilich bleiben wir dafuer eine Nacht laenger in Melakka. Kota Bharu ist mehr muslimischer als der Rest, den wir bisher in Malaysia gesehen haben. Generell gibt es hier nichts spannendes zu tun. Es dient nun lediglich als Ausgangspunkt, um mit dem Dschungelzug zu fahren. Unser Hostel KB Backpackers gehoert wohl eher zur unteren Kategorie, entsprechend dem Preis. Da wir mehr als uebermuedet sind und die naechsten Tage anstrengend werden, haben wir uns fuer 50 Cent mehr ein Doppelzimmer gegoennt und faulenzen heute.

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