Südasien – Reminiscing

Ein Jahr ist die Reise nun her. Schwelgen wir doch ein bisschen in Erinnerung.

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Al-Wakrah

Wieso sollte man in das 20-km entfernte Al-Wakrah fahren? Gruende gibt es dafuer eigentlich keine. Mein Motiv war der schoenen und zugleich langweiligen Kulisse Dohas zu entfliehen. Zu sehen gibt es hier nichts besonderes. Man bekommt jedoch ein Gefuehl wie die Scheichs in den Vororten leben. Der Strand ist eigentlich auch ziemlich gut. Bei ueber 40 Grad, kein Schatten und Badewannenwasser haelt man es nicht allzu lang aus. Ausserdem wird Al-Wakrah auch Austragungsort der Fussball-Weltmeisterschaft sein. Falls die WM doch im Sommer stattfinden sollte, kann man nur hoffen, dass die Klimaanlagen ausfallen und die Fussballer endlich mal etwas fuer ihre ueppige Bezahlung leisten muessen.

Das Benutzen oeffentlicher Verkehrsmittel ist eine Herausforderung, denn die Busse trifft man nur selten an. Wer vorhat nach Al-Wakrah zu fahren muss die Buslinie 109 oder 119 nehmen.

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Doha

Katar, ein Land mit lediglich 2,3 Millionen Einwohner, 80% auslaendische Bevoelkerung und der Islam als Staatsreligion. Spaetestens nachdem die Fussball-Weltmeisterschaft 2022 hierher vergeben wurde, ist dieser Wuestenstaat jedem ein Begriff, auch wenn es in letzter Zeit mit ueberwiegend negativen Nachrichten durch den Stadionbau mit schlechten Arbeitsbedingungen behaftet war.

Wie das Schicksal so spielt, hatte ich in Sri Lanka waehrend einer Busfahrt einen Deutschen kennengelernt, der hier lebt. Somit stand meinem Sightseeingprogramm nichts mehr im Wege. Waehrend es hier fast nur neue Hochhaeuser gibt, vermittelt der Souq Waqif ein bisschen Altertuemlichkeit.

Die Hauptstadt Doha wirkt sonst eher ein wenig steril. Es ist eine Stadt mit Herz aber ohne Seele. Es erinnert auch ein wenig an Singapur, was ich gerne mit plastischer Chirugie vergleiche. Waehrend die Einheimischen ihren Prunk, Protz und teils Ueberheblichkeit ausleben, wird die arbeitende Bevoelkerung jedoch von Leuten aus Suedasien gebildet. Da ich dort nun 3 Monate war, habe ich mit jedem Taxifahrer unzaehlige Gespraechsthemen. Der Aufenthalt am arabischen Golf dient als Entwoehnung und zugleich als Resozialisierung. Der Verkehr laeuft gesitteter ab, es gibt weniger Muell, 20€ am Tag reichen hier nicht aus und das Interesse von Einheimischen an Reisenden gibt es nicht. Fast wie in Deutschland!

Die Jugendherberge in Doha ist wohl die guenstigste Unterkunft hier. Und sie kostet immer noch doppelt so viel wie das teuerste Hotel in Indien. Kleiner Tipp: Bucht ich ein Bett im Schlafsaal und hofft, dass das Hostel nicht ausgelastet ist. Dann gibt es ein Einzelzimmer zum selben Preis.

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Südasien

Am 18.02. geht es wieder los! Und ja, wieder Asien!

Diesmal geht es aber nach Südasien, genauer gesagt zum Subkontinent Indien.

Erster Halt ist Sri Lanka, wo ich 2 Wochen lang mit einer Freundin, die ich noch aus Taiwanzeiten kenne, reisen werde. Danach geht es nach Indien. Der erste Teil unserer Reise wird mit 3 verrückten Deutschen von Chennai nach Mumbai stattfinden. Für was ist Indien bekannt? Genau, für ihre Motorrickshaws. Deshalb werden wir versuchen diese Strecke mir 2 Rickshaws zu bereisen. Letztlich geht es alleine von Delhi bis nach Kalkutta. Danach geht es für kurze Zeit nach Bangladesch. Zum Schluss sagt der Reiseplan, dass ich zum Basecamp vom Mt. Everest wandern werde. Auf dem Rückweg gibt es noch einen kurzen Abstecher nach Katar.

Ein paar Eckdaten:
73 Tage
5 Länder
fast 40 Orte
29 h und 19.000 km im Flugzeug
32 h und 2.000 km im Zug
55 h und 1.400 km im Bus oder Taxi
19 h und 300 km auf dem Boot
73 h und 2.000 km in der Rickshaw
65 h und 130 km Wandern

Reiseplan:
18.02.14 – 06.03.14 Sri Lanka
06.03.14 – 06.04.14 Indien
06.04.14 – 13.04.14 Bangladesch
13.04.14 – 29.04.14 Nepal
29.04.14 – 01.05.14 Katar

Unbenannt

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