Bali – Candi Dasa, Pasir Putih & Padangbai

Mit unserem Jeep ging es wieder auf die Straßen, diesmal mit einer österreichischen Freunden von unserem Freund aus Taiwan. Wir hatten uns als grobes Ziel die Spitze der Ostküste gesetzt. Der Weg dorthin war bei weitem nicht so stressig wie gestern. Um an Denpasar vorbeizufahren fährt man von Kuta nach Sanur und dann immer der Küste entlang. Der Weg ist einfach zu finden und erstmals hatten wir eine zweispurige Straße.

Auf der Suche nach schönen Stränden haben wir zufällig einen schwarzen Lava-Sandstrand gefunden. Ziemlich verrückt.

20130217-225241.jpg

20130218-022201.jpg

Nächster Stop war Candi Dasa. Ein kleines Städtchen mit schönem Meer, was bekannt für seine Tauchspots ist.

Von Einheimischen wurde uns der White Sand Beach (Pasir Putih) empfohlen, der nicht weit weg von Candi Dasa ist. Der Strand war bisher das Beste was wir in Bali gesehen hatten. Jedoch waren wir etwas enttäuscht, da dort auch viele Touristen anzutreffen waren. Aufgrund unseres Trips zu den Philippinen erwarten wir eventuell auch einfach zuviel.

Auf dem Rückweg haben wir noch am Hafen von Padangbai gestoppt, was als Ausgangspunkt für Reisende nach Lombok und Gili dient.

20130217-225223.jpg

20130217-225203.jpg

20130218-005127.jpg

20130218-023713.jpg

20130218-023735.jpg

Advertisements

Bali – Mengwi, Ubud, Tegellalang & Kintamani

Heute haben wir uns ein Auto gemietet und sind in das Landesinnere gefahren. Für umgerechnet ca. 12 € am Tag haben wir einen alten Suzuki Jeep bekommen. Um zu schalten, benötigt man Kraft, bei Regen werden die Füße nass, da Löcher im Bodenblech sind und die Sichtweite im Dunkeln beträgt 5 m. Hinzu kommt, dass es hier Linksverkehr gibt und überall um einen herum Roller sind. Autofahren ist hier ein Abenteuer. Auf dem Rückweg haben wir für 100 km 4 h gebraucht, ohne großartigen Stau. Übrigens empfiehlt sich ein internationaler Führerschein. Andernfalls kann es sein, dass man eine geringfügige Strafe zahlen muss.

Frühs wollten wir zunächst nach Ubud fahren. Da die Beschilderung mehr als schlecht ist, hatten wir uns verfahren und sind zufällig zu den Mengwi Tempeln gekommen. Hat sich gelohnt!

Später hatten wir endlich Ubud erreicht. Unser taiwanesicher Freund wollte in den Monkey Forest. Nachdem die Affen schon am Eingang die Besucher angesprungen sind, haben wir uns entschieden nicht dort hinzugehen. Einer von uns ist ja bekannterweise ein Angsthase, was Tiere angeht. Dem anderen von uns erging es ähnlich. Wir hatten beide die Hosen voll! Also sind wir durch die Stadt geschlendert. Es ähnelt einer Hippiestadt mit traditioneller Architektur aus Bali. Die Eingänge der Gebäude sehen oft wie Tempel aus. Man kann hier auch mehrere Nächte verbringen.

20130217-080509.jpg

20130217-080447.jpg

20130217-080800.jpg

20130217-234722.jpg

Wir waren stets auf der Suche nach Reisfeldern bzw. -terrassen. Auf dem Weg nach Kinimantan sind wir zufällig an den Terrassen von Tegellalang entlang gefahren. Der Ausblick dort hatte unsere Erwartungen übertroffen.

20130217-215226.jpg

20130217-214959.jpg

Letztlich sind wir zum Aussichtspunkt in Penelokan in der Nähe von Kinimantan gefahren. Von dort aus sieht man Berg Bakur und Agung. Außerdem sieht man den Bergsee und die schwarze Lavaerde vom Vulkanausbruch 2006. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Außerdem wurden wir noch zu einer Kaffeeverkostung von einem Einheimischen eingeladen. Das Besondere ist, dass die Bohnen von einem Luwak (vom Aussehen her ähnelt es einer Mischung aus Katze und Waschbär) gefressen werden und wieder ausgeschieden werden. Angeblich erhält der Kaffee dadurch ein besonderes Aroma.

20130217-222032.jpg

20130217-222146.jpg

20130217-234728.jpg

Bali – Kuta, Legia & Seminyak

Endlich Strand, nach 2 Tagen im Bus sitzen. Wir haben uns die Zeit am Strand von Kuta, Legia und Seminyak vertrieben. Es ist ganz schön aber voll mit Touristen. Man kann es wohl als Mallorca Australiens bezeichnen. Wir brauchen was ruhigeres 🙂 Unsere Surfkünste haben wir auch unter Beweis gestellt.

Die Holländerin, die wir gestern kennengelernt haben, reist heute weiter. Dafür haben wir schon Ersatz gefunden. Wir sind mit unserem taiwanesischen Freund unterwegs, den wir in Penang kennengelernt haben. Heute Abend heißt es: Disco Disco, Party Party…!

Das Hostel/Hotel, wo wir untergekommen sind, heisst Mimpi Bungalows. Die Zimmer sind geraeumig und sauber. Die Anlage ist sehr gepflegt und es gibt einen Pool. Es ist definitiv zu empfehlen.

20130215-221113.jpg

20130215-221131.jpg

20130215-221148.jpg

20130215-221156.jpg

CIMG5071

20130301-230317.jpg

20130301-230327.jpg

Gunung Bromo

Gestern sind wir von Yogjakarta nach Cemoro Lawang am Vulkan Gunung Bromo gereist. Nach 12 Fahrt in einem Minibus kamen wir erst spät abends an. Heute ging es dann frühs 3:30 Uhr raus, um mit dem Jeep zum Aussichtspunkt auf dem Gunung Pananjakan zu fahren. Dort haben wir uns den Sonnenaufgang angeschaut. Man kann es gar nicht in Worte fassen… Blitze über den Bergen, rauchende Vulkane, Nebelfelder unter uns und das Farbspiel der aufgehenden Sonne. Danach ging es mit dem Jeep weiter zu einem der aktivsten Vulkane Javas, zum Gunung Bromo. Dort sind wir dann auf dem Kraterrand rumgeklettert und konnten in das rauchende Innere des Vulkans schauen.

Nach kürzer Pause sind wir mal wieder mit dem Bus gefahren. Kurz mit der Fähre von Java nach Bali übergesetzt und dann ging es wieder weiter mit dem Bus nach Denpasar und letztlich nach Kuta. Lustig ist, dass man nach der kurzen Bootstour die Zeit umstellen muss, sodass wir nun wieder einem Zeitunterschied von 7 h zu Deutschland haben. Nach erneuten 12 h Fahrt plus zeitig Aufstehen haben wir uns morgen Strand verdient! Eigentlich wollten wir heut Nacht nur ein Bier trinken gehen aber irgendwie sind wir doch in einem Club gelandet 🙂

Ursprünglich geplant war, dass wir mit dem Zug nach Surabaya und dann mit dem Bus über Probolinggo nach Cemoro Lawang fahren. Unser Hostel in Yogja hat jedoch Touren angeboten, was günstiger ist als wenn wir mit den öffentlichen Verkehrsmittel gereist wären. Das Paket beinhaltet die Fahrt nach Cemoro Lawang, die Übernachtung dort im Cafe Lava Hostel, die Jeep Tour und die Fahrt nach Denpasar in Bali. Das kostet alles zusammen ca. 40 Euro. Das Cafe Lava Hostel ist zu empfehlen und liegt ziemlich nah am Fuß des Gunung Bromos.

20130215-021755.jpg

20130215-022342.jpg

20130215-022744.jpg

20130215-022712.jpg

20130215-023746.jpg

20130215-023622.jpg

20130215-023940.jpg

photo

20130215-024214.jpg

Yogjakarta – Borobudur

Heute früh haben wir uns erst mit unserem Lieblingsfahrzeug, dem Fahrradtaxi, zum Sultanpalast (Kraton) in Yogjakarta fahren lassen. Dies gleicht einer separaten Stadt, denn hier leben 25.000 Menschen. Außerdem ist noch das Taman Sari und die Benteng Vredeburg empfehlenswert. Yogjakarta gilt übrigens als Hochburg Intellektueller, politischer Engagierter. Man kann es evtentuell als Heidelberg von Java bezeichnen.

Später ging es dann nach Borobudur. Mit Angkor Wat und Bagan gehört Borobudur zu den bedeutendsten Monumenten des Buddhismus. Die Anlage entstand wie Prambanan im 9. Jh. und besteht aus sechs quadratischen Ebenen und drei kreisförmigen Terrassen. Die Tempelanlage war für uns beeindruckender als die in Prambanan. Lustig waren die einheimischen Mädchen. Wir wussten nicht ganz, ob wir die Attraktion waren oder die Tempel. Zum Ende unseres Ausfluges erfuhren wir, was es heißt in der Regenzeit zu reisen.

Um zu den Tempeln zu kommen, kann man öffentlich Busse nutzen. Dies sollte nicht mehr als 20.000 Rp kosten. Je nachdem wie oft man umsteigen muss. Der Eintritt kostet 95.000 Rp in Borobudur, wenn man Student ist.

Wer eine Unterkunft sucht, sollte in das Delta Homestay gehen. Es ist günstig, gepflegt und hat sogar einen Pool!

20130213-014839.jpg

20130213-020816.jpg

20130213-021358.jpg20130213-021836.jpg

20130213-022212.jpg

20130213-022452.jpg

20130213-022804.jpg

20130213-022956.jpg

Yogjakarta – Prambanan

Heute früh sind wir schnell mal von Jakarta nach Yogjakarta geflogen. Mittags sind wir dann eine Stunde lang mit den Transjogja-Bussen (3.000 indonesische Rupiah, Linie 1A) nach Prambanan gefahren.

Dort findet man die größte hinduistische Tempelanlage Javas. Viele der Tempel sind durch das Erdbeben von 2006 beschädigt. Nichtsdestotrotz ist die Anlage beeindruckend, vor allem der Shiva-Tempel und der Brahma-Tempel. Die Anlage stammt aus dem 9 Jahrhundert. Der Eintritt kostet für Studenten ca. 80.000 Rp.

Abends haben wir uns von einem Fahrradtaxi zu einem javanesischen Restaurant fahren lassen. Dort gab es Gudeg (Jackfrucht in Kokossauce mit Hühnchen, Ei und Palmenzucker gesüßt) und Teh Poci (Tee aus einer Tonkanne mit unbehandeltem Zucker). Mega lecker! Dabei hatten wir auch ein paar nette einheimische Bekanntschaften geschlossen. Letztlich ging es in Yogjakarta auf der JL Malioboro bummeln. Dies ist hier die geschäftstüchtigste Straßen.

20130211-234555.jpg

20130211-234835.jpg

20130211-234848.jpg

20130211-235606.jpg

20130211-235859.jpg

20130211-235831.jpg

20130212-000259.jpg
Die ersten 2 Millionen waren die Härtesten… (2.000.000 indonesische Rupiah = 155€)

Jakarta

Gestern sind wir erst zum späten Abend angekommen und haben nichts mehr gemacht außer den ersten kleinen Schock verarbeitet. Vom wohl entwickelten Malaysia gibt es große Unterschiede zur Hauptstadt Indonesiens. Das Einzige, was wir gestern gesehen haben, waren bettelnde Kinder, die am Taxi geklopft haben und auf den Straßen schlafende Obdachlose.

Heute sind wir dann zunächst zum Lapangan Merdeka gelaufen. Dort findet man unübersehbar das Nationaldenkmal und in der Umgebung die Kathedrale, das Nationalmuseum, die Mesjid Istiqal (Moschee), den Präsidentenpalast und die Farmerstatue.

Das beste Fortbewegungsmittel ist das Taxi. Damit fuhren wir nach Kota. In diesem holländischen Viertel, was eher an spanische Gebäude erinnert, findet man das Geschichtsmuseum, den Platz „Taman Fatahillah“ und BVB-Atemschutzmasken 🙂

Jakarta ist nicht grad als Urlaubsziel bekannt, jedoch für graue und unbarmherzige Siedlungen. Die Stadt ist riesig, sodass man zwangsweise Taxis benutzen muss. Über der Stadt hängt eine Dunstglocke, die alle Bilder trüb erscheinen lässt. Tagsüber ist es heiß und stickig. Die Sonne stand im Zenit über uns. Die Armut und den Dreck kann man nicht übersehen, auch wenn es hier Gegenden gibt, die sich durch Hochhäuser eher an den Westen orientieren. Generell war es nicht so schlimm wie in Manila. Schön ist es hier
aber auch nicht. Wer Indonesien kennenlernen will, sollte auch einen Stop hier einlegen. Schließlich ist es das wirtschafliche und politische Zentrum.

Übrigens das Wasser auf der Südhalbkugel dreht sich in die gleiche Richtung wie auf der Nordhalbkugel. Stimmt also doch nicht alles, was man bei den Simpsons lernt.

Vom Flughafen nimmt man am besten ein Blue Bird Taxi. Die sind sicher und der Preis wird mit dem Taximeter berechnet. Die Metro ist zur Zeit nicht nutzbar, da es vor einigen Wochen Überschwemmungen gab. Wir sind übrigens im Hunny Hostel untergebracht. Das Dorm ist geräumig und sehr sauber. Man fühlt sich sicher und willkommen.

20130210-230512.jpg

20130210-231338.jpg

20130210-231514.jpg

20130210-231628.jpg

20130210-232154.jpg

20130210-232209.jpg

20130210-232327.jpg