Georgien und Armenien 2014

Fast war unser Trip vor mehr als einem Jahr schon in Vergessenheit geraten. Doch besser spät als nie. Hier unser kleines Weihnachtsgeschenk.

Wir wünschen euch frohe Weihnachten und besinnliche Weihnachtsfeiertage.

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Tiflis National Park

Kurz und knapp. Der National Park wird seinem Namen nicht gerecht. Der Wanderweg war nicht zu finden und auch so ist es ein eher normales Waldgebiet mit teils vollgemuellten Wegen.

Wer das Beste daraus machen moechte, sollte sich einfach spontan seinen eigenen Wanderweg suchen.

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Kojori

Kojori liegt 20 km von Tiflis entfernt und kann mit dem Bus erreicht werden. Eine Wanderung zur Agurani Festung gehoert dabei zum Pflichtprogramm. Die Aussicht von dort ist lohnenswert und der Aufstieg zur Festung abenteuerreich. Von der Festung nach Ghoubani gibt es keinen Wanderweg, deshalb ist man gezwungen seinen eigenen Weg zu finden. Dabei sollte man sich nicht von der kurzen Luftlinie taeuschen lassen. Der Abstieg dauert gute 4 h.

Der Tagesausflug gehoert zu unseren Highlights. Ein Mix aus Abenteuer, Natur und Unberuehrtheit machen den Ausflug unvergesslich.
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Kakheti – Sighnaghi und David Gareja

Kakheti ist die Weinregion Georgiens. Das 2.000 Mann grosse Dorf Sighnaghi ist bekannt fuer seine Altstadt. Der Ausblick ist unbeschreiblich! Sighnaghi gehoert definitiv zu unseren Favoriten.

David Gareja liegt an der Grenze zu Aserbaidschan. Diese Hoehlenstadt gehoert laut Reisefuehrern zu den Must-See’s. Das Kloster ist sicherlich sehenswert, jedoch sind die meisten Zugaenge in den Hoehlen gesperrt. Lohnen tut sich jedoch der Wanderweg. Die anliegende Gebirgskette erklimmt und plötzlich steht man direkt auf der Grenze zwischen Georgien und Aserbaidschan. Angeblich soll es gelegentlich auch zu Problemen mit den Grenzsoldaten kommen.

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Mount Kasbek

Der dritthoechste Berg Georgiens (5033 m) liegt im Norden des Landes und ist Teil des Kaukasus. Ausgangspunkt der Besteigung ist Stephansminda. Von der Dreifaltigkeitskirche bis zur Meteo Station sind es mehr als 2000 Hoehenmeter und gute 7 h Wanderung. Auf der Huette in rund 3600 m Hoehe legt man dann einen Akklimatisierungstag ein. Naechtliche Temperaturen von bis zu -20 Grad, kein fliessend Wasser und Instant Nudeln zehren an koerperlicher und mentaler Staerke.

Nun war der Tag X gekommen. Sicherheitshelm, Steigbuegel, Eisaxt und Sicherheitsseile waren Bestandteile der Grundausruestung. Nachts um 3 haben wir das Camp verlassen. Dunkelheit und Kaelte, schoener koennte ein Start in den Tag nicht beginnen. Hinweg ueber Gletscherspalten, Eis und Schneefeldern ging es im Schneckentempo bis wir nach 4 h feststellen mussten, dass Schmerzen aufgrund der Kaelte uns einen Strich durch die Rechnung machen. Auf 4750 m, kurz vor dem Ziel, mussten wir somit zwangslaeufig aufgeben. Aber wir waren immerhin auf russischem Staatsgebiet ohne Visa 🙂

Das Erlebte laesst sich nicht in Worte fassen. Es war unglaublich und das war nur der Anfang fuer weitere Abenteuer in den Bergen!

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Tiflis

Die Hauptstadt liegt im Herzen Georgiens und hat 1,1 Millionen Einwohner. Eine Stadt, die vielfaeltiger kaum sein koennte. Das Stadtbild ist sowohl von typischen Soviej-Bauten, zerfallenen Haeusern als auch von modernen, architektonisch anspruchsvollen Gebaeuden gepraegt. Am beeindruckendsten sind jedoch die schmalen Gassen in der Altstadt.

Welche Gebaeude sehenswert sind koennen wir euch leider nicht sagen, da wir uns einfach treiben lassen haben. Die Aussicht vom Matsminda Park ist aber super!

Im Flughafen in Tiflis haben wir bereits 2 Deutsche kennengelernt, die sich bereits in Georgien auskennen. Sie haben uns kurzer Hand ihren georgischen Freunden vorgestellt und somit war ein perfekter Einstieg in das lokale Nachtleben gesichert. Deftiges Essen und einheimische Spirituosen gepaart mit Gastfreundschaft machten den Abend ziemlich perfekt. Unser weit verbreitetes Motto: Disco, Disco. Party, Party. Wodka Lemon! wurde nun umgeändert zu Chacha Lemon!!! Ein Schnaps, der hochprozentiger kaum sein könnte!

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Georgien

Ja wir reisen 2,5 Wochen nach Georgien! Wie kommt man auf sowas? Waehrend meiner letzten Reise in Nepal habe ich ein inspirierendes deutsches Päarchen kennengelernt. Gwen und Patrick trampen einmal um die Welt ohne feste Route, ohne fixen Zeitrahmen. Sie haben noch mehr Reiselust und vor allen Dingen Mut in mir geweckt. Auf die Frage welches ihrer bis dato bereisten Laender am eindrucksvollsten war, antworteten sie unter anderem mit Georgien. Beeindruckt waren sie vor allem von der Gastfreundschaft und von der Natur.

Ein Land, was eigentlich so nah ist, schliesslich liegt es in Europa, doch was wissen wir von Georgien? Gehoert es mehr zu Europa als zu Asien? Ist es ähnlich zu Russland? Spürt man den Einfluss der engen Verbindungen zu der Türkei? All das wollen wir in Erfahrung bringen. Einen Reiseplan gibt es diesmal nicht aber ein Ziel: die Besteigung des Mount Kazbek (5033 m)!

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