El Salvador & Honduras Video

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San Salvador & Santa Tecla – Salvodrianisches Big City Life

Story: Schulfreunde von unserem Kumpel Foncho haben uns zum Beginn und Ende der Reise beherbergt. Ich kannte Israel und Eu vorher nicht! Doch wieder mal hat sich gezeigt wie groß Gastfreundschaft in anderen Kulturen geschrieben wird. Lasst ihr Freundes-Freunde bei euch übernachten? Kümmert ihr euch um sie? Seid ihr interessiert?

Israel und Eu haben uns wie in einem 5 Sterne Hotel behandelt. Und dann war noch „the crazy dog“ Luke. Während Teile von uns Liebe auf den ersten Blick verspürten, hatten andere Probleme mit dem aufgeweckten Hund. So sind Floskeln entstanden wie „He wants to suck me“, die ein Running Gag auf der gesamten Reise waren.

In San Savador haben wir uns nicht sonderlich viel angeschaut, weil es auch nicht so viel gibt. Zudem leben Israel und Eu in Santa Tecla. Es wird auch im salvadorianischen Volksmund „New San Salvador“ genannt. Diese Vorstadt ist einen Besuch wert!

Zum Abschluss der Reise hat Eu auch noch ihren 30. Geburtstag gefeiert. Salvadorianeiche Hausparty mit Barbecue und Pinata (das Teil, was man probiert blind zu zerschlagen, um an die Süßigkeiten zu kommen). Wir sind den beiden sehr dankbar für das zu Hause, was sie uns gegeben hatten. Es war als ob wir uns schon Ewigkeiten kannten. Wir haben nun eine neue Familie!

Do’s:

  • Vielzahl vieler uns unbekannten Früchte auf dem lokalen Markt ausprobieren
  • über den Wochenendmarkt in Santa Tecla schlendern. Hier gibt es viele coole Cafes/Bars und Kunsthandwerk
  • das Cafe El Escondite zum Abend besuchen. Traumhafte Aussicht garantiert

Don’ts:

  • zu lange in San Salvador bleiben

Costa del Balsamo – El Zonte, ein Backpackerparadies

Story: Nach dem selbst gewähltem Reisestress und unzähligen Kilometern über kaum befahrbare, zentralamerikanische Straßen stand nur noch eins auf der Liste: Beach Life. Die einschlägigen Reiseführer, sowie unsere einheimischen Freunde hatte uns die Costa del Balsamo empfohlen. Hier hatten wir nun auch endlich mal andere Backpacker getroffen, die meist hier herkommen um zu surfen. Das Wasser sieht nicht karibisch aus, jedoch sind die schwarzen Strände sehr schön. Je nach Wellengang sind die Sandstrände mehr oder weniger mit Steinen bedeckt.

Der El Zonte Strand hatte es uns hierbei besonders angetan. Hier gibt es viel Backpackerromantik. Wenig Leute, sodass man das Gefühl hat einer der wenigen Auserwählten zu sein diesen wunderschönen Ort genießen zu können. Andererseits genug Leute, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Do’s:

  • im Wipe Out Hostel übernachten. Hier gibt es unzählige Hängematten, direkten Strandzugang und Surfstunden vom wohl erfahrensten Surfer, Alex, am Playa El Zonte. Um Wlan zu schnorren oder am Pool zu relaxen, geht man in das auch Alex gehörende Esencia Nativa
  • wer es etwas gehoben mag, sollte tagsüber ins Olor de Mar Restaurant gehen, um den Infinity Pool zu genießen
  • der schönste Strandabschnitt liegt ganz im Westen, kaum Leute, viel Sand und eine Höhle
  • frische Ceviche in La Libertad essen
  • Nightlife am bekanntesten Strand El Salvadors in El Tunco

Don’ts:

  • der Bustransport von El Zonte nach El Tunco und La Libertag fahren nur tagsüber, also im Voraus einplanen

Nationalpark El Imposible – Into the Wild

Story: Einer der facettenreichsten Nationalpark El Salvadors ist im Westen des Landes gelegen. Er hat 2 Eingänge (Nord und Süd). Die meisten Artikel beschreiben den südlichen Eingang als schöneren. Wer aber auf Wasseraction steht sollte den nördlichen Eingang wählen. Wir haben uns für eine 3h Wanderung entschieden. Während ein Teil von uns damit beschäftigt war sich im Wasser abzukühlen, hat der andere eine Tarantel beobachtet 😱

Aufgrund der fehlenden Übernachtungsmöglichkeit sind wir noch 2h weiter gefahren und haben in Metapan übernachtet. Das Hotel San Jose eignet sich als Budgetunterkunft. Zu sehen gibt es hier nicht viel. Dafür haben wir aber tolle Einheimische kennengelernt.

Do’s:

  • eine längere Wanderung machen, sodass sich die Anfahrt lohnt und man einige Tiere zu Gesicht bekommt

Don’ts:

  • dort übernachten! Als wir dort hinreisten hat das einzig bekannte Eco Hostel nicht mehr existiert


Ruta de las flores – Bunte Blumen

Story: Die Ruta de las Flores gilt als „bekannteste“ Touristenattraktion in El Salvador“. Es sind eine Reihe von Dörfern mit viel Streetart und lokalem Handwerk, die alle an einer Hauptstraße mit bunten Blüten liegen. Die bekanntesten Dörfer sind Nahuizalco, Salcoatitan, Juayua, Apaneca und Ataco. Von hier aus hat man auch die Möglichkeit Touren zu Wasserfällen, Hotsprings und Kaffeeplantagen zu machen.

Do’s:

  • die Hostels recherchieren, denn wir sind gefühlt stundenlang umhergeirrt, um eine Budget-Unterkunft zu finden. Letztlich wurden wir mit der Backpackeroase Casa Mazeta (in Juayua) belohnt
  • unser Lieblingsdorf war Ataco
  • es gibt hier eine Menge guter Cafés bspw. La Estancia in Ataco
  • Tayua Restaurant in Ataco (hier werden vorwiegend die Produkte aus dem eigenen Garten verarbeitet)

Don’ts:

  • Anfang der Woche die Ruta de las flores besuchen. Da ist einfach nicht viel los! Beste Zeit soll das Wochenende mit den Märkten sein

Santa Ana – Vulkane!

Story: Santa Ana gehört zu einer der größten Städte in El Salvador und liegt sehr zentral gelegen, um einer Vielzahl von Ausflügen nachzugehen. Die Stadt ist nicht sonderlich schön.

Do’s:

  • Ausflug zum Vulkansee Coatepeque
  • im Cerro Verde Nationalpark kann man 2 Vulkane besteigen. Wir hatten uns für den höheren Santa Ana Vulkan entschieden. Man kann diesen Vulkan nur in einer Gruppe besteigen (Start 11 Uhr)

Don’ts:

  • Bitte nicht probieren einmal um den Lago de Coatepeque zu fahren. Die Strasse endet in einem Wanderweg. Das zeigt Google euch nicht an!

El Salavdor – Und alle fragen wieso?

Story: Vor gut 4 Monaten habe ich meinen Flug nach El Salvador gebucht. Viele wussten nicht, dass dies ein Land in Zentralamerika ist und diejenigen, die davon gehört hatten, kannten es nur als Land mit der höchsten Mordrate. Verständlicherweise fragte jeder „wieso“ sollte man dort hinreise.

Zunächst einmal halte ich es für erstrebenswert jedes Land zu sehen. Die Sicht der Medien ist meist sehr eindimensional und trägt nicht allzu oft zu einer objektiven Meinungsbildung bei. Sehr oft wurden vor Ort Vorurteile nicht bestätigt! Also was spricht dagegen? Es soll dort Strand, Vulkane, Dschungel usw. geben.

Jetzt kommt das Argument: „Es ist doch so gefährlich dort.“ Richtig, das sagt die Statistik und die basiert meist auf Fakten. Nichtsdestotrotz ist die Kriminalität meist auf bestimmte Gebiete konzentriert und die gilt es zu meiden. Man läuft ja auch nicht nachts durch Frankfurt-Nordweststadt und zieht Aufmerksamkeit auf sich.

Aber ok, El Salvador stand auch nicht weit oben auf meiner Wunschliste. Der ausschlaggebende Punkt war ein Preisfehler, der es mir ermöglichte für 160€ nach El Salvador zu fliegen. Wie es der Zufall so will, kommt ein sehr guter Kommilitone, den ich während der Zeiten in Taipei kennengelernt habe aus El Salvador.

Wir sind gespannt, welche Abenteuer uns in El Salvador erwarten!