Cicmany – Kurze Reise in die Vergangenheit

Story: Cicmany ist das bekannteste Dorf der Slowakei. Mit seinen Holzhäusern und typisch weißen Bemalungen findet man hier ein typisches Postkartenidyll. Das Dorf hat sicherlich Seltenheitswert und wirkt ursprünglich aufgrund der Abgeschiedenheit. Dies wiederum macht die Anreise nicht grad sehr leicht.


Do’s:

  • Cicmany als Zwischenstopp einplanen
  • die Fahrt durch die hüglige Region genießen

Don’ts:

  • als Tagesausflug einplanen


Ankunft von:
 Strbske Pleso ist 2,5 h entfernt, nach Bratislava sind es 2 h. Die nächstgelegenste größere Stadt ist Zilina, was 45 min entfernt ist.

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Hohe Tatra – Strbske Pleso

Story: Die Hohe Tatra ist der höchste Teil der Karparten, erstreckt sich teils über Polen und Slowakei, und gilt als kleinstes Hochgebirge der Welt. Der slowakische Teil, auch Vysoke Tatry genannt, erhebt sich bis auf über 2600 m.

Ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen und Wintersport ist der Strbske Pleso, auf deutsch Tschirmer See. Der Bergsee liegt bereits auf über 1300 m und bietet zudem noch Anschluss an einen Lift, wodurch super Aussicht ohne viel Aufwand garantiert ist.

Nachdem wir gestern schon den ganzen Tag gewandert sind, hatten wir heute Früh unsere Meinung geändert und wollten mit dem Lift rauf zur Solinsko Hütte fahren, was 2 h Wanderung spart. Von dort aus ist es nur noch 1 h bis zum Gipfel. Am Ende hat Karma gesiegt und wir wurden für Faulheit bestraft. Gerade heute war der Lift nicht in Betrieb, sodass wir keine andere Wahl hatten als unsere Beine zu benutzen.


Do’s:

  • informieren, ob die Lifte fahren und die Wanderwege freigegeben sind (www.vt.sk)

Don’ts:

  • egal ob Essen oder Unterkunft, die Preise am See sind sehr gehoben. Wer mit dem Auto reist, findet gleiche Qualität zur Hälfte des Preises bspw. in Strba (10 min entfernt)

Coeliac/Glutenfree: A pleasant surprise in this small mountain town, Al Lago offers glutenfree pasta as well as homemade glutenfree pizza. The pizza base was a little bit floury, but who’s complaining when there is no wheat involved. The whole menu has allergy symbols but they are not incredibly consistent; with things stated to be made with butter/cheese having no milk product symbol.

Ankunft von: Vom See bis zum Eingang des Slovensky Raj Nationalparks, Podlesok sind es 45 min, bis nach Poprad sind es 30 min.

Slovensky Raj – Das Slowakische Paradies

Story: Vor gut 2 Jahren bin ich mit einer Freundin durch die Slowakei getrampt. Dabei sind uns immer wieder Plakate mit Wanderern auf Holzleitern, smaragdfarbenden Bächen und idyllischer Natur begegnet. Leider hat unsere Zeit damals für den Nationalpark nicht mehr ausgereicht. Nun war es endlich so weit!

Wir hatten uns für einen Wanderweg von Podlesok, nähe Hrabusice entschieden. Der gelbe Wanderweg führt das Sucha Beta Tal hinauf. Und ja, es ist so cool wie ich es vor 2 Jahren auf den Plakaten gesehen hatte. Man läuft durch ein sehr flaches Flussbett und muss unzählige, teils steile Holzleitern meistern. Danach geht es zur Klastorisko Hütte. Letzlich steigt man über das Klastorisko Tal ab und kehr zum Ausgangspunkt in Podlesok zurück. Das Klastorisko Tal ist weniger adrenalinreich, weshalb es sich für den Abstieg eignet. Hier läuft meist neben einem Flussbett. Insgesamt dauert die Wanderung 6h. Die Wanderung können wir nur empfehlen. Jeder der einigermaßen schwindelfrei und trittsicher ist, sollte diesen abwechslungsreichen Wanderweg ausprobieren.

Do’s:

  • hohe Wanderschuhe anziehen, sonst bleiben die Strümpfe nicht trocken
  • nach dem Wandern im 30 min. entfernten Hotel Kontakt im Wellnessbereich relaxen

Don’ts:

  • Bargeld vergessen. Natürlich gibt es in der Klastorisko Hütte kein Möglichkeit mit Karte zu zahlen (Anfängerfehler!)


Ankunft von:
Der Ausgangspunkt Podlesok ist sowohl vom Spis Castle, als auch von Poprad ca. 30 min entfernt.

Spis Castle –  Eine Burg aus dem Nichts

Story: Ohne uns beschweren zu wollen, hier in der Presov Region ist alles, was das Auge wahrnimmt, grün wie die Wälder oder grau wie die Bergfelsen. Das ist auch genau, was wir gewollt haben. Nichtsdestotrotz schadet Abwechslung bekanntlich nie! Deshalb erfreut es umso mehr, dass man hier einer der größten Burgen in Mitteleuropa besichtigen kann. In Spisske Podhradie erhebt sich auf einem 600m hohen Hügel die fast 800 Jahre alte Burg, auch Zipser Burg genannt. Die 6 € Eintritt lohnen sich.

Do’s:

  • wenn man in der Nähe ist, auch gleich das Spis Viertel mit der St. Martin’s Kathedrale anschauen

Don’ts:

  • nicht an ein UNESCO Weltkulturerbe urinieren. Keine Ahnung wieso, aber erstaunliche viele Männer haben sich an den Burgwänden erleichtert bis ein Machtwort gesprochen wurde 😀

Ankunft von: Vom Strbske Pleso sind wir eine Stunde gefahren.

Karlovy Vary & Marianske Lazne – Luxus in Tschechien

Story: Karlovy Vary (Karlsbad) und Marianske Lazne (Marienbad) sind das Monaco Tschechiens. Hier reiht sich Luxushotel an Luxushotel, Spabereich an Spabereich. Das erklärt auch wieso man hier auf so viele russische Touristen mit gehobenen Altersniveau trifft.

Karlsbad ist etwas schöner, da es in einem Tal liegt. Marienbad empfanden wir jedoch als angenehmer, da es hier bedeutend ruhiger war. Beide Städte sind von schöner Architektur geprägt, jedoch nicht die Nummer 1 für Budgetreisende. Nach ein paar Tagen in Emma kann man sich auch mal ein bisschen Luxus gönnen.

Witzig zu beobachten sind die Touristenscharen mit ihren Tassen und darin abgefüllten Thermalwasser. Nahezu jeder hat eine solche Tasse in der Hand und schlürft gemütlich das warme Wasser für mehr Schönheit.

Do’s:

  • das Royal Spa in Marienbad besuchen
  • auf dem Weg von Karlsbad nach Marienbad einen Abstecher zum Schloss Loket machen

Don’ts:

  • sich vom Spießertum überrumpeln lassen
  • sich alt fühlen, auch wenn alle um einen herum nicht mehr die Jüngsten sind

Ankunft von: Von Pilsen nach Karlsbad braucht man 2 h. Weitere 15 min entfernt ist das Schloss Loket. Weitere 45 min Fahrtzeit muss man nach Marienbad einplanen.

Pilsen

Story: Gestern hatten wir ein kleines Intermezzo mit der Herkunftsstadt des Bieres Pilsener Urquell. Pilsen lag auf dem Weg nach Karlsbad, somit hatten wir uns entschlossen die Nacht hier zu verbringen. Es ist ähnlich wie in Ceske Budjovice, klar gibt es ein paar schöne Sehenswürdigkeiten, aber es lohnt sich ein Besuch nur, wenn man das Bier geniesst.

Do’s:

  • die Pilsener Urquell oder eine der zahlreichen Mikrobrauereien besichtigen 

Don’ts:

  • die Stadt besichtigen, wenn man keine Vorliebe für Alkohol hat 

Coeliac/Glutenfree:
Slunecnice bietet eine Vielzahl von glutenfreien und auch veganen Speisen an. Das Restaurant besitzt auch eine kleine Terrasse. Besonders lecker ist der Lachs! 

Ankunft von: Die Entfernung Ceske Budjovice nach Pilsen legt man in gut 2h zurück.

Ceske Budjevocie & Hluboka nad Vltavou – Tagesausflüge von Cesky Krumlov

Story: Ceske Budjovice ist die Heimatstadt des Bieres Budweiser. Trotz des ansehnlichen Stadtzentrums verirren sich meist nur Bierfans hier her.

Das Hluboka Schloss erinnert an ein altes britisches Anwesen mit wunderschönem Schlossgarten.


Do’s:

  •  die Aussicht vom schwarzen Turm in Ceske Budjovice geniessen
  • das Hluboka Schloss besichtigen 

Don’ts:

  • ein Stopp in Ceske Budjovice einplanen ohne Bier zu trinken oder die Brauerei zu besichtigen 

Coeliac/Glutenfree:

Plantage“ ist eines der selten aufzufindenden glutenfreien Restaurants. Das Plantage ist eher eine Take Away Bar mit einem fast täglixh wechselnden Menü, welches Suppen und viele Süßspeisen umfasst. Alles ist hier vegan und glutenfrei, zusätzlich wird auf raffinierten Zucker verzichtet. Perfekt wird das Konzept des Ladens durch Verwendung von Packungsmaterial, welches biologisch abbaubar ist.

Ankunft von: Ceske Budjovice ist nur eine halbe Stunde Autofahrt von. Cesky Krumlov entfährt. Weitere 10 Minuten entfernt ist Hluboka.