Bergama – Die kleine Schwester von Ephesus

Story: Bergama oder auch als Pergamon bekannt, ist eine weitere Ruinenstätte und ist durch das 999. UNESCO Weltkulturerbe, der Bergama Akropolis bekannt. Wenn man einen Tag vorher in Ephesus war, mag die Ruinenstadt auf dem Berg nicht mehr ganz so beeindrucken, jedoch bietet es mehr Stille durch weniger Touristen und die Kleinstadt Bergama überzeugt durch Authenzität.

Do’s:

  • Besichtigt die Akropolis
  • Wandert durch die schmalen Gassen mit den typisch bunten Bergama Häusern am Fuße der Akropolis

Don’ts:

  • die Gondel zur Akropolis nehmen. Spart euch die 10-15 Lira, wandert den Pfad entlang und genießt die Aussicht bis zum Meer

Ankunft von:

Bergama ist nur 2,5 h mit dem Auto von Ephesus entfernt.

Übernachten: Das Aristonicus Boutique Hotel wird seinem gerecht und bietet für einen schmalen Geldbeutel eine Menge Flair. Das Gebäude ist traumhaft schön und überzeugt mit stilvoller Einrichtung mitten in den bunten Gassen. Fazit: Sehr zu empfehlen!

  
    
    
   

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Ephesus – Die Mystik der Antike

Story: Ephesus (Ephosos oder auch Efes) war einer der bedeutendsten griechischen Städte Kleinasiens. Die weitläufige Ruinenlandschaft, die bis heute immer noch nicht vollständig erschlossen ist, beherbergt eines der 7 Weltwunder, den Tempel von Artemis. Das große Theater und die Bibliothek sind die eindrucksvollsten Gebäude hier. Normalerweise soll es hier sehr überlaufen sein, da die Cruiser Schiffe am Meer halten, welches unweit entfernt ist. Mit ein bisschen Glück und guten Timing findet man im Winter einsame Plätze oder ist sogar der einzige in Ephesus.

Als Ausgangspunkt für den Besuch in Ephesus eignet sich Selcuk. Es ist eine typische türkische Kleinstadt, welche von Landwirtschaft geprägt ist. Es gibt hier keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Jedoch wird hier immer noch Authenzität vermittelt trotz der Touristenscharen.

Do’s:

  • am Nachmittag Ephesus besuchen und die Mystik der Antik auf sich wirken lassen
  • der Weg zum Haus Marias bietet eine super Aussicht

Don’ts:

  • die Siebenschläferhöhlen besichtigen


Ankunft von: 

Für die 200 km von Pamukkale braucht man 3 Stunden. Nehmt die Route ohne Autobahn. Sie dauert genau so lange und spart Mautgebühren.

Übernachten:
Nach längerer Suche nach einem geeignetem Schlafplatz wurden all unsere Träume erfüllt. Für weniger als 40 € die Nacht, bekommt man in der Villa Dreams 2 detail verliebte, gemütliche Zimmer mit super Aussicht über Selcuk. Einziger Nachteil, die Unterkunft liegt auf einem Berghang, deshalb ist ein Auto empfehlenswert.

  
  
  

Pamukkale – Die falschen Schneeberge

Story: Die einzigartigen Kalkterrassen dürften fast überall auf der Welt bekannt sein. Wer kennt die Bilder nicht von Menschenmengen sitzend in türkisfarbenem Wasser umgeben von einer Art Schneelandschaft. Je nachdem wo das warme Thermalwasser entlang geleitet wird, fliesst es entweder über die Terrassen oder als eine Art Bach. Leider hatten wir diesmal kein Glück und das Wasser lief nicht über die Terrassen, weshalb das darin vorhandene Wasser zu kalt war, um darin zu sitzen. Außerdem hat das Wetter nicht so mitgespielt, weshalb Pamukkale nicht so beeindruckend wirkte wie man es sich vorstellt. Nichtsdestotrotz ist es eine Reise wert. 

Do’s:

  • auch im Winter die Badehose einpacken, falls die Terrassen mit warmen Wasser befüllt werden
  • die Ruinen von Hierapolis anschauen

Don’ts:

  • den mittleren Eingang nehmen
  • Pommes im Ottoman House essen, Göreme soll angeblich ganz gut sein

Ankunft von: 

Pamukkale ist gute 3,5 h Autofahrt von Patara entfernt. Im Winter sollte man vorsichtshalber Schneeketten einpacken und mehr Zeit für die Fahrt einplanen.

Übernachten:

Das Venus Suites Hotel war bisher mit Abstand das schönste Hotel, was wir in der Türkei zu Gesicht bekamen. Es ist neu, schick und hat einen Pool.

Kas und Patara – Einmal Sommergefühle, bitte!

Story: Wenn man in der Türkei ist, erwartet man normalerweise Sonne, weiße Strände und türkises Wasser. Einen Hauch vom mediterranen Flair wollten wir auch im Winter spüren. So hatte es uns zunächst in die kleine verschlafene Stadt Kas verschlagen. Leider gibt es hier keinen Strand. Im Sommer ist es hier meist überfüllt mit Tauchern. Im Winter (15 Grad) kann man bei Glück seinen türkischen Kaffee draußen am Meer genießen.

Ca. 40 km davon entfernt liegt der längste Strand der Türkei in Patara. Wer nun Hotel an Hotel erwartet, hat falsch gedacht. Der Strand ist umgeben von alten Ruinen und ist gleichzeitig eine Brutstätte für Meeresschildkröten, somit untersteht er dem Naturschutz. Deshalb zahlt man hier auch Eintritt. Im Winter kann es sein, dass man einen 20 km langen Strand für sich alleine hat. Wenn man nicht grad aus Neuseeland kommt, ist das etwas besonderes. Das Dorfzentrum wirkt im Winter wie ausgestorben, Geschäfte und Restaurants sind geschlossen. Es eignet sich mehr als Ausflug.


Do’s:

  • Kas: Tee im Asma Alti (6) schlürfe  und den Meeresblick genießen. Wer Ruhe bevorzugt, sollte im Asma Garden Platz nehmen.
  • Patara: Verpflegung mit an den Strand nehmen, denn im Winter ist die einzige Beach Bar geschlossen

Don’ts:

  • Kas: Strand erwarten
  • Patara: Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sind im Winter weitestgehend geschlossen


Ankunft von:

Von Göreme nach Kas sind es stolze 800 km, die man in 10 h zurücklegen kann. Die Fahrt ist unbeschreiblich schön. Verschneite Berge, weite Steppenlandschaften, Pässe und Straßen direkt am Meer sorgen für Abwechslung.

Von Kas nach Pattara braucht man 1 h. Langsam bauen wir eine Beziehung zu unserem Mietwagen auf. Es ist jedoch keine Emma.


Übernachten:

In Kas haben wir in der Santosa Pension übernachtet. Die Unterkunft ist sehr basic. Im Winter hat man lieber noch einen Schlafsack dabei. Wer gerne mit einer türkischen Familie leben würde oder zumindest einmal Frühstück mit einer türkischen Familie erleben möchte, sollte die Santosa Pension besuchen. Selten erlebt man so viel Gastfreundschaft.

Die Flower Pension in Patara ist auch basic. Es ist eine der wenigen Übernachtungsmöglichkeiten im Winter, wenn nicht sogar die Einzige. Im Sommer kann man es sich sicherlich im Pool gut gehen lassen. Zu unser Überraschung wussten die Gastfamilie über Glutenintoleranz Bescheid.


 

Ballonfahren in Kappadokia

Wenn man Kappadokia googelt, begegnem einem schnell Fotos mit unzähligen Heißluftballons. Genau das gehört zu den Standardaktivitäten hier. Mainstream oder To-Do? Wir sind für „ihr müsst das machen“. Die Landschaft ist unbeschreiblich schön und gewinnt nochmals an Schönheit beim Anblick aus der Vogelperspektive. Die unzähligen anderen Ballons in der Luft paaren natürliche Schönheit mit farblichem Chaos und ein wenig Skurrilität.

Vergesst eure Ballonfahrt zu planen. Wir dachten immer „ja super, zu Neujahr machen wir eine Ballonfahrt.“ Relativ schnell bemerkten wir, dass das Wetter oft nicht mitspielt, und wenn man nicht grad eine ganze Woche in Kappadokia verbringt, sollte man es so schnell wie nur möglich probieren. Bei uns wurde es 3mal abgesagt, eher wir dann am 2.1. in die Luft durften. Wir sind extra eine Nacht länger geblieben, was so nicht geplant war. Wer mich kennt, weiß dass solche Änderungen nicht immer einfach für mich sind. Letztlich war es so beeindruckend, sodass weitere Nächte in Kappadokia auch für mich ok gewesen wären.

Ein Ballonfahrt kostet in der Nebensaison zwischen 120 und 170 Euro, abhängig vom Unternehmen und wie viele Leute in einem Ballon sitzen. Wir finden, dass es sich nicht lohnt mehr zu zahlen, sodass statt 16 Leute nur 8 Personen im Ballon sitzen. Normalerweise sind die Ballons mit 16-18 Personen gefüllt. Zugegeben eine Ballonfahrt in trauter Zweisamkeit hat seinen Reiz, ist aber unbezahlbar.

Die Touren finden immer zum Sonnenaufgang statt. Meist wird man 5:30 Uhr vom Hotel abgeholt und zum Sammelpunkt gefahren, kurze Stärkung und Einweisung und dann geht es los.

Letztlich hängt alles vom Wetter ab. Das Wetter bestimmt die Schönheit des Erlebnisses. Es bestimmt die Aussicht und vor allen Dingen die Flugroute. Dies macht wohl auch den Reiz aus.

  
  

Göreme – Kappadokia im Winter

 Story: Kappadokia (Cappadocia) liegt in Zentralanatolien und ist fuer seine bizarren Gesteinsformationen bekannt, welche aufgrund der vulkanischen Aktivitäten entstanden sind. Göreme ist sowas wie die Hauptstadt Kappadokias und besitzt eine einmalige Höhlenarchitektur.

Eigentlich hatten wir geplant 3 Naechte zu bleiben, daraus wurden dann jedoch 4 Naechte. Man kann hier auch ruhigen Gewissens 1 Woche bleiben. Es gibt unzaehlige Wanderwege, Untergrundstaedte, Aktionsport usw.

Im Winter geht hier alles etwas gemächlicher zu. Mit unserer Ankunft war auch der Winter und der dazugehörige Schnee in Kappadokia und der gesamten Türkei angekommen. Tagsüber -5 Grad und nachts bis zu -20 Grad gehörten zur Normalität. Bei richtiger Kleidung führt dies auch kaum zu Einschränkungen, es entschleunigt nur.

Obwohl Göreme zu den erschlossensten touristischen Gebieten der Türkei gehört, fanden wir kaum aufdringliche Händler vor, eher Einheimische, die einfach gerne mit Fremden in Kontakt waren. Bspw. standen wir am Straßenrand und überlegten grad noch, ob wir nicht lieber per Anhalter fahren sollten anstatt auf den Bus zu warten. Keine 10 Sekunden später wurden wir gehitchhiked. Eine ältere Frau hatte angehalten und gefragt, ob wir bei ihr mitfahren wollen. Sie sagte immer wieder wir seien ihr Neujahrsgeschenk 🙂

Do’s:

  • Wandern durch das Red und Rose Valley (beginnt den Wanderweg nicht am offiziellen Eingang sondern nach Kaya Camping links abbiegen)
  • genießt die Einsamkeit im Love und White Valley. Nehmt im Winter ein GPS oder Smartphone mit. Die Routen sind kaum erkennbar.
  • Besichtigt die Untergrundstadt Kaymakli
  • Fahrt im Umkreis von Göreme per Anhalter und nicht mit den Shuttlebussen
  • vom Weitem Uchinasar anschauen, am Besten vom White Valley aus

Don’ts:

  • Warme Kleidung vergessen
  • keine wasserdichten Schuhe haben

Coeliac/Glutenfree:
According to trip advisor Fat Boys used to be a place of legend offering all kinds of gluten free foods (including home made gluten free bread). Upon our arrival we discovered that sadly the chef has left, and taken the knowledge (and the bread) with her. The menu in fatboys still has labels indicating gluten free options, but the remaining staff didn’t convince me that they have any idea what it is. While I didn’t get sick from any of the 3 meals we had there there I could imagine them changing the ingredients of a dish without giving proper consideration to coeliacs – so tread carefully. That being said it was by far the best restaurant option we found in Göreme for gluten free eating and, as i mentioned before, we ate there on multiple occaisions.

Outside of the restaurant world I cannot more highly recommend that you stay at Anatolia Caves Pension. Brit (one of the owners) is also a coeliac and has all kinds of things on the shelf. She single handedly saved my breakfast experience in Göreme for 4 days in a row (not to mention that our room in the fairy chimney was super cool).


Ankunft von:

Von Istanbul braucht man ca. 12 h. Dafür sind 20€ pro Person in Ordnung. Unser Bus (Sedus) hatte uns nicht wie die meisten in Nevsehir abgesetzt sondern direkt in Göreme.

Übernachten:
Anatolia Cave Pension & Hotel bietet verschiedene Räume an von einfachen Doppelzimmern ohne Bad über Räume in den „Fairy Chinneys“ bis hin zu Doppelzimmern mit Jacuzzi. Wir haben uns für das Wohnen in einer Höhle entschieden. Die 45€ pro Nacht waren es wert. Bekir und Brit haben uns nicht wie Gäste behandelt sondern sie haben uns in ihre Familie aufgenommen. Sie waren stets hilfreich für unsere Reiseorganisation, zudem ist Brit glutenintolerant, wodurch glutenfreies Frühstücken möglich war. Wenn wir eines Sommers zurückkehren, wissen wir jetzt schon, wo wir übernachten werden.
  
  
  

Istanbul – Sultanahmet

Story: Sultanahmet ist das wohl bekannteste Viertel Istanbuls und ist zugleich das kulturelle Herzstueck. Hier befinden sich die bekanntesten Sehenswuerdigkeiten auf einem Fleck.

Do’s:

  • Aya Sofya und blaue Moschee besichtigen. Die Aya Sofya Tombs sind umsonst.
  • Falls man die Topkapi Palast, Aya Sofya und ein weiteres Museum innerhalb von 3 Tagen besichtigen will, lohnt der Istanbul Pass

Don’ts:

  • Essen gehen (hier gibt es nur ueberteuerte Touristenpreise)
  • sich vom Spa-Angebot taeuschen lassen. Nur weil ein Hotel ein Spa hat, heisst es hier noch lange nicht, dass es im Uebernachtungspreis enthalten ist. Vorsicht!

Übernachten: 

Das Byzantium Suites Hotel ist fuer unseren Geschmack mit 50€ die Nacht etwas ueberteuert, da es nicht wie erhofft einen Spabesuch inklusive gab. Die Zimmer sind durchschnittlich. Dafuer ist die Lage traumhaft und der Blick von der Roof Top Bar kann sich auch sehen lassen.