Metelkova (Ljubljana) – Autonomie in der Hauptstadt  

Story: Ljubljana ist der letzte Zwischenstopp unserer 4-wöchigen Reise. Eigentlicher Grund wieso wir schon wieder hier sind, ist die beste glutenfreie Pizza der Welt im Restaurant Trta.

Das normale Ljubljana haben wir schon einmal beschrieben. Heute jedoch waren wir in der Nähe des Bahnhofs in Metelkova. Eine Gegend, welche Teil eines Kasernengeländes der ehemaligen jugoslawischen Volksarmee war. Heute ist es ein kleines autonomes Gebiet für Kultur und Politik. Alles ist besprayt, alles wirkt alternativ. Tagsüber Ausstellungen in Gallerien, nachts Barleben. Unser Geheimtipp in Ljubljana!

   
    
   

Advertisements

Novo Mesto – Großmutters Liebling

Story: Novo Mesto ist ein niedliche Kleinstadt. Genau richtig um Sonntag Nachmittag um 3 Uhr einen Kaffee trinken zu gehen und anschließend macht man noch einen Spaziergang mit der Großmutter der Freundin vorbei an ein paar Kirchen 🙂

    Ankunft von: 

    Für die Strecke Zagreb – Novo Mesto braucht man 1 h.

       
       

    Zagreb – Die vergessene Touristenattraktion 

    Story: Die halbe Welt fährt nach Kroatien, aber niemand in die Hauptstadt. Und falls doch jemand eine Sightseeing Tour durch eine Hauptstadt im Balkan macht, dann ist es eher Belgrad oder Skopje, denn das wird schließlich in den großen Reiseführern so angepriesen. Wir sind glücklich, dass wir hier außerplanmäßig gestoppt haben. Zagreb war trotz aller schlechter Vorraussetzungen wie eine abgesagte Rafting Tour und regnerisches Wetter ein positives Erlebnis. Zagreb steht für uns als Sinnbild der Verschmelzung von westlicher und östlicher Welt, was man an den österreisch-ungarischen Gebäuden und den Sowjetischen sehen kann. Vielmehr ist Zagreb jedoch als Bindeglied zwischen EU und Balkan zu verstehen.

    Do’s:

    • mit leeren Magen die unzählig schönen Cafes, Bars und Restaurants in der Oberstadt ausprobieren
    • mehr Ahnung von Kunst haben als ich (Toni)

    Don’ts:

    • schlechtes Wetter bestellen
    • nur einen halben Tag Zeit haben
    • die Freundin in Chucks durch den Regen laufen lassen

    Coeliac/Glutenfree:

    In Zagreb we seemed to be back to ‚western‘ normalcy with at least a few published, well known gluten free options available in the city. We chose …Nishta, a small vegan, vegetarian, raw, gluten free delight. The restaurant can be found in the city center between the old and new towns. Portion sizes were good and the menu was full of exotic dishes from around the world. They also have a salad bar for those wishing to try a bit of everything. We paid 35€ for two drinks, two starters, two mains, and two desserts, which is pretty good for such fresh food in an EU capital! Another pleasant surprise in a city we had no intention of visiting. 

    Ankunft von: 

    Wir haben für die Strecke von Bihac nach Zagreb 3 h gebraucht.

       
        
     

    Bihac (Una Nationalpark) – Goodbye Sommer

    Story: Nun regnet es schon seit 2 Tagen. Erst hat der Regen uns einen Strich durch die Rechnung bei den Plitvicer Seen gemacht und nun mussten wir das Rafting canceln. Bihac ist der nördliche Eingangspunkt für den Una Nationalpark, der ein Rafting Mekka sein soll. Leider nicht für uns 😦 

    Wenn man nicht für sportliche Aktivitäten hergekommen ist, kann man bei schlechtem Wetter eigentlich nur bosnischen Kaffee trinken und in die Sauna gehen.

    Do’s:

    • (Rafting!)
    • Freunde mit Straßenhunde werden

    Don’ts:

    • bei schlechtem Wetter herfahren

    Ankunft von: 

    Von der Insel Murter aus fährt man 3,5 h. Normalerweise ist der Weg perfekt, um einen Zwischenstopp an den berühmten Seen und Wasserfällen von Plitvice zu machen. Das ist aber aufgrund des schlechten Wetters im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen.

    Übernachten:

    Hotel Emporium is not directly in Bihac but it is on the way to the Una National Park. The hotel was clean, the staff were very friendly, breakfast was included, they have a spa area, sauna, and lots of parking. The restaurant was nice and you should under no circumstances pass by there without eating an emporium salad! Overall a good rainy-day hotel but we must admit, considering that it is in Bosnia and Herzegovina and not the EU, 60€ for the night (the cheap last minute deal) was quite steep in comparison with the return. All the elements are there but their quality is not quite 4 star standard. We definitely wouldn’t pay more.

       
        
     

      Insel Murter – Die Ruhe vor dem Sturm

    Story: Die Insel Murter ist eine der wenigen Inseln, die man problemlos mit dem Auto und ohne Fähre erreichen kann. In der Nebensaison geht es hier gemächlich zu. Der Altersdurchschnitt eher gehoben, vorwiegende Staatsangehötigkeit der Urlauber: deutsch. Nichtsdestotrotz lässt es sich hier aushalten. Es gibt unendlich viele legale und „illegale“ Campingplätze und viele kleine Buchten aber keine richtigen Strände. In derNacht ist ein heftiger Sturm mit viel Regen herangezogen, der sich die nächsten Tage halten sollte. Wir sind etwas traurig, dass das Baden im Mittelmeer nun ein Ende hat.

    Do’s:

    • „Wildcampen“
    • bei längeren Aufenthalten einen Ausflug zum Kornati National Park machen oder mit Pferden im Meer reiten

    Don’ts:

    • auf Strände hoffen (Einer der wenigen ist Cigrada Beach. Dieser ist nicht sonderlich schön, deshalb solltet ihr lieber die kleinen umliegenden Buchten unsicher machen.)
    • die Restaurants in Murter sind ziemlich preisintensiv (Willkommen in der EU)

    Ankunft von: 

    Für die Anreise von Split haben wir 1,5 benötigt. Die Mautpreise haben es in Kroatien in sich. Also immer gut abwägen, ob man nicht lieber ein bisschen länger über abenteuerliche Straßen fährt, die umsonst sind.

    Übernachten:

    Die Nautilus Apartments haben ein super Preis-Leistungsverhältnis. Die Lage in Betina ist für Ausgehmöglichkeiten super, jedoch ist es nicht die beste Baderegion.

       
       

    Nove Starine in Solin (Split) – ?Rational Park?

    Story: Auf dem Weg durch Kroatien kreuzte sich unser Weg mit einem meiner besten Freunde, der grad ein Sabatical einlegt. Kurzerhand wurden die eigentlichen Pläne über Bord geworfen und wir haben ihn in Nove Starine besucht.

    Ein Steinpark, wo Skulpturen von Ivan Tokic ausgestellt werden. Der Park liegt in einem Kieferwald in Solin, unweit von Split entfernt.

    Ein Steinpark, häh? Was ist so besonders daran? Ivan selbst bezeichnet seinen Park als „Rational Park“. Aber was soll das nun wieder sein? Die einzigen wichtigen Fragen sind doch „als was ist der Park für uns in Erinnerung geblieben und wie haben wir es dort empfunden“?

     

    Wer kennt das nicht, man führt ein durchschnittliches Leben, rennt der Arbeit hinterher, ist Teil der Konsumgesellschaft ohne zu rebellieren, denkt ständig nur an Geld um entweder das Minimum zu erfüllen oder um Träume zu verwirklichen. In diesem Zyklus stecken wohl die meisten von uns inklusive mir. Das ist partout auch nichts schlechtes. Es ist aber auch nicht gut. Wichtig ist der kontinuierliche Verbesserungsprozess (hier spricht der BWL’er). Aber wie soll man Sachen verbessern, wenn man nicht weiß wie. Um Lösungen zu finden muss man neue Wege gehen oder alte Ansätze in einen neuen Kontext bringen.
    Logische Schlussfolgerung ist, dass einem jede Örtlichkeit hilft die sich von unserer realen Gemeinschaft unterscheidet. Willkommen in Nove Starine. Für Ivan ist es ein Ort der Kunst. Für mich ist es ein Ort der Reflexion und Rehabilitation. In Nove Starine pflegt man einen alternativen Lebensstil. Im Klartext heißt das: es werden keine Chemikalien zum Saubermachen benutzt, man zeltet, man nutzt durch die Sonne aufgewärmtes Wasser, gekocht wird auf richtigem Feuer, gearbeitet wird an Projekten im Wald. Projekten wie das Anpflanzen von Permakulturen, das Aufbauen von Zelten aus Sträuchern. Ivan hat unendliche viele Ideen. Und was bringt das Ganze? Man besinnt sich auf die wirklich wichtigen Dinge, man lernt Grundlagen, die wir längst vergessen haben. Wusstet ihr das man statt Seife auch Asche zum Abwaschen nutzen kann?

    Vielmehr ist Ivans Kunstort ein Platz für sozialen Austausch. Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen kommen hier frei zusammen, tauschen ihre Gedanken aus und können letztlich durch besseres Verständnis des anderen an einer besseren Gesellschaft arbeiten.

    Die 24 h bei Ivan haben mich wieder an meine nachhaltigen und sozialen Werte erinnert. Werte, die manchmal in Vergessenheit geraten, wenn man zu lange im Hamsterrad steckt. Danke Ivan! Nächstes Mal bleiben wir länger.

    Ankunft von: 

    Emma hat für die Strecke von Tucepi nach Split 90 Minuten gebraucht.

    Info & Kontakt:

    Ivan ist immer auf der Suche nach freiwilligen Helfern, vorzugsweise für einen längeren Zeitraum. Ihr könnt aber auch nur kurz vorbeischauen. Einen Schlafplatz für eine kleine Spende oder ein bisschen Arbeit bietet euch Ivan bestimmt an.

    ivan.tokich@gmail.com

    facebook

    workaway

    wordpress

    helpx


    Makarska Riviera (Tucepi) – FKK

    Story:  Tucepi ist ein Strandort an der Makarska Riviera. Auf unserem Zwischenstopp haben wir den Strand nähe des Parks Suma Osejava ausgesucht, da er etwas leerer war als der Hauptstrand. Der kommunistische Einfluss und die überwiegend deutschen Urlauber waren am benachbarten Strand unverkennbar. Für mich fast normal, war es doch die FKKultur für Lindsay leicht schockierend. Wir sind sicher, dass es schönere Plätze als Tucepi für einen langen Badezwischenstopp an der Riviera gibt.

    Do’s:

    • die Küste entlang fahren und nicht die Autobahn nehmen

    Don’ts:

    • super schöne Strände erwarten
    • etwas gegen Nackte haben

    Ankunft von: 

    Von Kotor haben wir 5 h gebraucht. Die langsamere Strecke an der Küste entlang lohnt sich.