Kojori

Kojori liegt 20 km von Tiflis entfernt und kann mit dem Bus erreicht werden. Eine Wanderung zur Agurani Festung gehoert dabei zum Pflichtprogramm. Die Aussicht von dort ist lohnenswert und der Aufstieg zur Festung abenteuerreich. Von der Festung nach Ghoubani gibt es keinen Wanderweg, deshalb ist man gezwungen seinen eigenen Weg zu finden. Dabei sollte man sich nicht von der kurzen Luftlinie taeuschen lassen. Der Abstieg dauert gute 4 h.

Der Tagesausflug gehoert zu unseren Highlights. Ein Mix aus Abenteuer, Natur und Unberuehrtheit machen den Ausflug unvergesslich.

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Kakheti – Sighnaghi und David Gareja

Kakheti ist die Weinregion Georgiens. Das 2.000 Mann große Dorf Sighnaghi ist bekannt für seine Altstadt. Der Ausblick ist unbeschreiblich! Sighnaghi gehört definitiv zu unseren Favoriten.

David Gareja liegt an der Grenze zu Aserbaidschan. Diese Hoehlenstadt gehoert laut Reisefuehrern zu den Must-See’s. Das Kloster ist sicherlich sehenswert, jedoch sind die meisten Zugaenge in den Hoehlen gesperrt. Lohnen tut sich jedoch der Wanderweg. Die anliegende Gebirgskette erklimmt und plötzlich steht man direkt auf der Grenze zwischen Georgien und Aserbaidschan. Angeblich soll es gelegentlich auch zu Problemen mit den Grenzsoldaten kommen.

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Echmadzin, Lake Sevan und Geghard Monastery

Alle drei Orte eignen sich super fuer Tagesausfluege von Yerevan. Echmadzin wird auch als Vatikan Armenies bezeichnet. Demzufolge gibt es dort hauptsaechlich Kirchen zu besichtigen.

Der See Sevan liegt ca. 1,5 h von deal Hauptstadt entfernt und lohnt sich im Herbst nur maessig. Im Sommer ist es aber wohl ein Must See.

Unser Lieblingstagestrip ist der zur Geghard Monastery. Ein fast 1000 Jahre alte Kirche in den Highlands Armenies.

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Debed Canyon und Vanadzor

Kurz nach der armenischen Grenze beginnt der Debed Canyon mit seinen unzaehligen Klöstern in den Bergen. Die Schlucht ist sicherlich sehenswert jedoch haben wir uns aufgrund von Wandertraegheit nur fuer die Durchfahrt entschieden.

Endstation war dann die drittgroesste Stadt Armenies Vanadzor. Hier wird jedes Klischee von sowjetischen Stadt erfuellt. Alles ist trist und wirkt kalt. Wo die 70.000 Einwohner leben sollen, war uns ein Raetsel. Viele Gebaeude stehen leer und man trifft staendig die gleichen Leute auf den Strassen. Hier verirren sich sicherlich selten Touristen hin. Man wird mit grossen Augen und Neugier empfangen. Mit Englisch kommt man auch selten weiter. Es ist definitiv anders als in Georgien!

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Armenien

Da Armenien gleich um die Ecke liegt, dachten wir uns wieso schauen wir nicht auch dort mal vorbei?

Über Armenien wissen die Meisten wohl noch weniger als über Georgien. Henrikh Mkhitaryan, ein BVB Spieler ist wohl meine einzige Verbindung zu diesem Land. Genau deshalb haben wir uns fuer einen kurzen Abstecher nach Armenien entschieden. Motto: Wir haben kein Ziel, aber wir fahren los!

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Mount Kasbek

Der dritthoechste Berg Georgiens (5033 m) liegt im Norden des Landes und ist Teil des Kaukasus. Ausgangspunkt der Besteigung ist Stephansminda. Von der Dreifaltigkeitskirche bis zur Meteo Station sind es mehr als 2000 Hoehenmeter und gute 7 h Wanderung. Auf der Huette in rund 3600 m Hoehe legt man dann einen Akklimatisierungstag ein. Naechtliche Temperaturen von bis zu -20 Grad, kein fliessend Wasser und Instant Nudeln zehren an koerperlicher und mentaler Staerke.

Nun war der Tag X gekommen. Sicherheitshelm, Steigbuegel, Eisaxt und Sicherheitsseile waren Bestandteile der Grundausruestung. Nachts um 3 haben wir das Camp verlassen. Dunkelheit und Kaelte, schoener koennte ein Start in den Tag nicht beginnen. Hinweg ueber Gletscherspalten, Eis und Schneefeldern ging es im Schneckentempo bis wir nach 4 h feststellen mussten, dass Schmerzen aufgrund der Kaelte uns einen Strich durch die Rechnung machen. Auf 4750 m, kurz vor dem Ziel, mussten wir somit zwangslaeufig aufgeben. Aber wir waren immerhin auf russischem Staatsgebiet ohne Visa 🙂

Das Erlebte laesst sich nicht in Worte fassen. Es war unglaublich und das war nur der Anfang fuer weitere Abenteuer in den Bergen!

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