Coron

Mittwoch früh haben wir dann unsere 2 polnischen Freunde am Flughafen getroffen und sind weiter auf die Insel Busuanga gereist. Dies ist die größte nördliche Insel des Distrikts Palawan. Die Insel besteht aus den Gemeinden Busuanga und Coron. In der Gemeinde wiederum gibt es die Stadt Coron. Ebenso gibt es auch die Insel Coron. Ziemlich verwirrend um herauszufinden, wo man am besten ein Hotel buchen sollte. Wir waren in Coron Stadt.

Der Weg zum Hostel war schon ziemlich abenteuerlich. Von den Hostelbesitzern abgeholt ging es dann eine Stunde lang auf „Straßen“ in die Stadt. Diese waren stark beschädigt, teilweise nicht vorhanden. Alle Brücken waren zerstört, da es vorher ziemlich stark geregnet hatte. Am ersten Tag haben wir uns mit 125 ccm ausgeliehen…nette kleine Spielzeuge;). Abgesehen von Eric hatten wir bisher nur Erfahrung mit Scooter fahren. Diesmal kam dann das manuelle Schalten hinzu. Das Ausleihen funktioniert auch ohne Führerschein 🙂 Den Rest des Tages haben wir die Insel erkundet und waren am Cabul Beach, sowie auf dem Mount Tapyas.


unser Hostel

Am 2. Tag haben wir dann eine Tour mit den Auslegerbooten rund um die Coron Island gemacht. Zuerst ging es zu den Siete Pecados. Dort kann man schnorcheln und ziemlich verrückte, bunte Fische füttern. Danach ging es zum Kayangan Lake. Dieser Bergsee (Süßwasser) ist einfach nur traumhaft. Nächste Station war dann die Twin Lagoon. Mittagessen gab es dann am Banol Beach. Letzte Station war das Skeleton Wreck.


Kayangan Lake


Twin Lagoon


Banol Beach

Tag 3: Alle bis auf Krzysztof waren dann zum ersten mal richtig tauchen. Nach ein paar Grundregeln und Standardübungen ging es dann zum East Tangat Wreck. Dies ist ein versunkenes, japanisches Kriegsschiff (East Tangat Wreck) aus dem 2. Weltkrieg. Die Unterwasserwelt ist einfach atemberaubend. Korallenriffs, Clownfische, Rochen… wir haben alles gesehen. Sich unter Wasser zu bewegen, war schwerer als erwartet. Es fühlte sich ein bisschen wie Schwerelosigkeit an. Das war definitiv nicht das letzte mal das wir tauchen waren. Während wir einen ziemlich erlebnisreichen Tag hatten, war Krzysztof nicht so glücklich wie wir. Er hat eine Motorradtour gemacht und ist gestürzt. Ein paar Schürfwunden hat er als Mitbringsel nach Hause gebracht. Die medizinische Versorgung stellt sich bereits schon schwierig dar, wenn man Wunden desinfizieren will. Mittlerweile ist er wohl auf.

Am vorletzten Tag ging es dann mit dem Boot auf 2 weitere Inseln, die 1,5 h von Coron entfernt sind. Wir hatten ja nun schon viele ziemlich gute Strände gesehen, aber was uns auf Malcapuya Island erwartete, war einfach unbeschreiblich. Auf unserer Tour war noch einer aus Schweden dabei, der bereits durch ganz Südostasien gereist war. Selbst er meinte, dass der Strand zu den besten 3 gehört, die er bisher gesehen hatte. Auf dem Weg zurück haben wir noch einen Zwischenstopp auf Banana Island gemacht. Wenn man jedoch vorher Malcapulya gesehen hatte, ist es nichts besonderes mehr…und ihr könnt so viel googlen wie ihr wollt, die folgenden Bilder haben wir selbst gemacht und erlebt! 😀


Banana Island

Am letzten Tag sind unsere polnischen Freunde bereits frühs nach Manila gereist. Wir haben nooch eine kleine Kayak Tour gemacht.

Coron wird wohl immer in unseren Gedanken bleiben. Die Leute sind ziemlich freundlich. Es ist günstig (aber nicht so günstig wie erwartet). Ein Abenteuer war es auch die Motorcycles zu nutzen, wo man teils zu 8. drauf saß. Unser Hostel „Sunrise Pension House“ ist auch zu empfehlen. Wer überlegt nach Boracay zu fahren, aber keine überlaufene touristische Ort mag, sollte lieber nach Coron gehen.

Hier ist noch ein Video, das versucht, das Erlebte wiederzuspiegeln.

sign-26211_640
Die Bilder aus Artur’s Galerie könnt ihr hier sehen!!!

Advertisements

Manila

Vorigen Dienstag sind wir und unser tschechischer Freund nachts um 1 in die Hauptstadt der Philippinen geflogen. Da unser 90 Tage Visum in Taiwan fast abgelaufen war, war es einfacher für mindestens 4 Nächte auszureisen als ein neues zu beantragen. Die Metropole Manila hat 17 Millionen Einwohner und gilt als eine der gefährlichsten Städte. Diese Informationen erinnerten uns ein bisschen an Mexiko City.

Eigentlich war unser Plan nicht zu schlafen aber bereits im Flugzeug entschieden wir uns ein Hostel für ein paar Stunden zu suchen. Für 10 Euro pro Person wurden wir dann auch fündig. Nach ein paar Stunden schlaf ging es dann zum Sightseeing. Wir hörten bereits vorher, dass es angeblich in Manila nichts zu sehen gibt. Bei so einer großen Hauptstadt von einer spanischen Herrschaft und amerikanischen Kolonialzeit geprägten Geschichte, muss es doch irgendwas zu sehen geben (dachten wir). Letztlich gab es tatsächlich nichts spannenendes zu sehen. Erwähnenswert ist lediglich der Rizalpark und das Viertel Intramuros. Letzteres ist von der spanischen Kolonialzeit geprägt. Neben ein paar Kirchen und einem Fort gab es da wirklich nichts zu sehen. Erschreckend schnell waren wir mit der Sightseeing Tour fertig.

Makati ist in Manila ein Viertel, was durch unzählige Wolkenkratzer nicht zu übersehen ist. Um dies von weiten zu betrachten, wollten wir mit der MRT etwas außerhalb von Manila fahren. Gesagt, getan. Problem war dabei, dass man durch Bezirke wie Binondo und Tondo muss. Im Reiseführer wird dringend davon abgeraten sich dorthin als Tourist zu verirren. In diesen Viertel wurden wir die ganze Zeit angestarrt und man hatte ein wirklich ziemlich schlechtes Gefühl. Ebenso bemerkte man auch auffällige Männer, die darauf warteten, dass man unaufmerksam ist und sie dann etwas aus den Taschen klauen können. Wir waren aber gut vorbereitet und es ist nichts passiert. Es war auf jeden fall eine Erfahrung wert. Wenn man alleine unterwegs ist, ist davon jedoch dringend abzuraten.

Abends wollten wir dann was trinken. Unser Hostel für die 2. Nacht war auch in Malate. Dies ist ein Partyviertel. Dort wird Party jedoch anders definiert als wir es kennen. Prostitution ist in den Philipinen verboten, deshalb gibt es dort nur spezielle Massagen und Karaoke Bars mit Privaträumen. Für den Augenblick war die Situation ziemlich lustig, aber eigentlich ist es einfach nur traurig. Ausserdem findet man überall bettelnde Kinder oder Obdachlose, die fast nackt rumlaufen, da sie für nichts Geld haben. Außerdem wird man von den Filipinos immer mit „Sir“ angesprochen. Da fühlt man sich nach einer Weile schlecht, weil man in eine übergeordnete Rolle hineingedrängt wird. Was noch ziemlich lustig ist, sind die Jeepneys. Dies sind alte amerikanische Militärjeeps, umgebaut zu einer Art Bus. Da Manila für uns nur ein Zwischenstopp auf unserer Reise war, war es gut diese Erfahrungen mitzunehmen. Wer vor hat extra nach Manila zu reisen, sollte dies sein lassen!


Taipei – Manila – Busuanga

Intramuros

Binondo & Tondo

Westpaket

An dieser Stelle ein riesen großes Danke an alle Beteiligten. Die nächsten Wochen sollten wir auf jeden Fall nicht verhungern. Mit dem Trikot sollte dann auch Bayern am Samstag zu schlagen sein!

谢谢 = Danke

Yehliu Geopark

Am Freitag (16.11.12) sind wir in den Yehliu Geopark, was soviel wie „Wilde Weiden“ bedeutet, gefahren. Yehliu liegt an Taiwans Nordküste, westlich von Keelung und etwa 1,5 Stunden von Taipei entfernt. Dort konnten wir von der Natur (Erosionen und andere Naturgewalten) geschaffenen Felsformationen und Meeresskulpturen bestaunen. Auf einer steinernen Brücke gelangten wir über ein von Ebbe und Flut ausgewaschenes Becken zu einem schmalen Kap, von dem aus man einen großartigen Ausblick über die Küste hatte. Über die gesamte Gegend waren Steine die aussahen wie Eier verstreut. Die breite Küste ist mit merkwürdig geformten Lava- und Sandsteinen übersät. Neben einigen Fischern, die die Felsen als Angelplatz nutzten haben wir viele Krebse gesehen.
Ach ja und es waren mal wieder 28°C und bester Sonnenschein, also nüscht mit Winter…;)


Wer sieht die Hunde im oberen Bild…


Danger! No Entry! oder auf deutsch: Abkürzung

Yangmingshan National Park

Vorige Woche Freitag haben wir unsere neu ergatterten Wanderschuhe eingeweiht. Ca. 45 Minuten von Taipei entfernt liegt der Yangmingshan National Park. Dieser ist durch seine vulkanischen Berge und durch seiner abwechslungsreichen Flora und Fauna bekannt. Mit dem Bus aus von Shilin sind wir in den Nationalpark bis zur Qingtiangang Visitor Center Station gefahren. In Taipei City war es zu diesem Zeitpunkt ziemlich sonnig. Auf dem Berg jedoch war es bewölkt, so wie fast immer, da es hier der höchste Berg (1200 m) um Taipei ist. Zuerst sind wir den Mt. Qixing Trail entlanggelaufen. Dieser ist ca. 6 km lang. Um die „nur“ 600 Höhenmeter zu überwinden, muss man gefühlte 50 tausend Stufen erklimmen. Es war einfacher als gedacht, jedoch auf keinen Fall ein Zuckerschlecken. Auf dem Rückweg konnte man dann die vulkanischen Aktivitäten sehen, fühlen und riechen. Manchmal trat aus Gesteinsöffnungen Dampf aus, die Steine waren heiß und allgemein hat es überall nach Gülle gerochen, was daran liegt das überall Schwefel austritt. Nach 2,5 h waren wir dann mit unserer Tour fertig und hatten beschlossen noch einen anderen Wanderweg entlangzulaufen.


Kein Nebel sondern Schwefel

Um zu anderen Orten im Park zu gelangen, kann man ganz bequem den Bus nehmen. Also sind wir zum gleichen Ausgangspunkt von der ersten Strecke gefahren. Von dort aus ging es dann zum Juansi Waterfall Trail, der 2,2 km lang ist. Wie der Name schon sagt, ist die Hauptattraktion der Wasserfall. Der Wanderweg ist komplett anders als der erste. Hier hat man kaum Steigung und man hat eher das Gefühl, dass man durch einen Tropenwald läuft.